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Posts mit dem Label "Wärmeperiode" werden angezeigt.

Wärmster September aller Zeiten - und jetzt?

  Der September 2023 hat etliche Rekorde gebrochen. Doch der Spätsommer und die Rekordjagd ging im munter Oktober weiter.

Erster Sommertag 2021 - neuer Rekord

  Postkartenwetter heute in Innsbruck. Wolkenloser Himmel, 12 Stunden ungestörte Einstrahlung und am Ende der früheste Sommertag der Messgeschichte (Foto: panomax.com) In den Prognosen der letzten Tage hat es sich schon abgezeichnet, um 17:30 war dann die Gewissheit da. An der Station Innsbruck Universität wurde mit 25,5 Grad ein neuer Stationsrekord für den März aufgestellt. Der alte Rekord stammt vom 28. März 1989 (24,8 Grad) und wurde somit um +0,7 Grad überboten. Auch an der Station Innsbruck Flughafen gab es heute mit 25,4 Grad einen neuen Rekordwert. Darüber hinaus wurde heute der erste Sommertag (Tmax größer 25 Grad) überhaupt in einem März verzeichnet, der Klimawandel lässt grüßen. Stationsverlauf in Innsbruck, Quelle: ACINN   Bislang galt der 2. April 2011 als frühestes Datum eines Sommertages in Innsbruck. Im Mittel der letzten 10 Jahre (2011 bis 2020), die ja schon deutlich vom Klimawandel beeinflusst wurden, liegt das Datum des ersten Sommertages am 21. April. W...

Oktober 2019: Überaus warm mit kaltem Ende

Stürmischer Südföhn war in diesem Monat ein verlässlicher Begeleiter. Dadurch gab es im Tal dementsprechend überdurchschnittlich warme Temperaturen und am Himmel so manche Wolkenformation zu bestaunen (Foto: alpen.wetter) Der Oktober 2019 ist nun Geschichte und er präsentierte sich einerseits als klassischer Herbstmonat mit kalten Nächten, warmen Nachmittagen und der üblichen Laubverfärbung. Nach einem kühlen ersten Drittel präsentierte er sich danach über weite Strecken von seiner goldenen Seite. Es gab durch eine anhaltende Südwestwetterlage mit Föhn verbreitet Sommertage und einige Rekorde. So wurden am 21.Oktober 27,8 Grad in Leibnitz gemessen - Steiermarkrekord! Und auch danach blieb es warm. Am 23. wurden in Bludenz 27,4 Grad erreicht - so spät wie nie in der Messgeschichte gab es im Ländle einen Sommertag. Am selben Tag gab es auch in Innsbruck mit 26,2 Grad den spätesten Sommertag der 242-jährige Messgeschichte. Bislang hielt der 15.10.1990 diesen Rekord. In der Tonar...

Rekordwärme im Oktober

Föhnstimmung über dem Karwendel am 21.10.2019 (Foto: alpen.wetter) Was für ein Tag. Bereits mit knapp 20 Grad sind wir hier in Innsbruck gestartet, vor allem in der Osthälfte der Stadt (Reichenau, Rossau, Olympisches Dorf), über Rum bis in Richtung Hall. Danach war der Föhn kurz weg und die Temperatur ging auf 14,15 Grad zurück. Mit dem erneuten Durchbruch waren es in Innsbruck dann schließlich schlagartig wärmer, bei einem Maximum von 24,3 Grad. Das mag jetzt nicht viel klingen, aber die Geschichtsbücher zeigen: Der letzte Sommertag in Innsbruck datiert von einem 15.Oktober 1990. Und da waren wir heute verdammt knapp dran. Außerdem markieren die 24,3 von der Uni und die 23,3 Grad vom Flughafen einen Dekadenrekord (=höchster Wert im letzten Monatsdrittel), wie auch die ZAMG Innsbruck bestätigt. Stationsverlauf Innsbruck 20./21. Oktober 2019. Schön zu sehen sind die ausgeprägten Föhnphasen (links oben rot hinterlegt) mit maximal Föhnböen von 86 km/h - Quelle: ACINN Die ...

November 2018: trocken, sonnig und warm

Grüne Pisten und blauer Himmel. Mitte November zeigte sich das Hochgebirge, wie hier in Obergurgl, nicht gerade von der winterlichen Seite (Foto: alpen.wetter) In dieses unglaubliche Jahr reiht sich nun auch noch ein besonderer November ein. Mit großer Trockenheit und Schneearmut im Westen Österreichs, aber auch mit viel Wärme und reichlich Sonnenschein verlängerte sich der goldene Herbst noch um ein paar Wochen. Zwar wurde es Mitte November doch merklich kühler, doch von Winter keine Spur. Gerade der November ist ein Paradebeispiel für die Erwärmung in den letzten Jahrzehnten. Extrem warme Monate wie in diesem Jahrzehnt kamen vor 40 Jahren selten bis gar nicht vor, ein kühl empfundener November 2017 wäre vor 40 Jahren noch "sehr warm" gewesen. Grafik: Darstellung der Mitteltemperatur der Universität Innsbruck, Datenquellen: Stadt Innsbruck, wetterblog.at und ZAMG Neben der Wärme war es aber vor allem die Trockenheit, die diesen Monat prägte. Gerade einmal 2 mm an ...

Mit Föhn nochmals sommerlich warm

Die Bettelwürfe im Herbst (alpen.wetter) Dieses irrsinnige Jahr mit dem schier unendlichen Sommer geht weiter. Nach einem warmen, aber dennoch schneereichen Jänner, zwei sehr kalten Monaten Februar und März startete der Sommer bereits im April. Der erste Sommertag wurde zwar "erst" am 19.4. in Innsbruck erreicht (entspricht ca. dem langjährigen Mittel), aber die Tage davor und danach war ebenfalls recht warm, sodass es am Ende zum wärmsten April seit 200 Jahren reichte. Danach folgten praktisch noch fünf Sommermonate: der wärmste Mai seit 150 Jahren (Platz 4), die eigentlichen Sommermonate Juni, Juli und August (in Summe der viertwärmste Sommer seit Messbeginn ) und schließlich ein Top-20-September. Bis auf eine kurze kühlere Phase knüpfte der Oktober nahtlos an die ewig lang andauernde Wärmeperiode an. Der vorläufige Höhepunkt wurde jetzt erreicht. Freilich mit Unterstützung des föhnigen Südwinds kletterte das Thermometer gestern am 10.10. auf 25,4 Grad in Innsbruck ...

Krasse Wärmeperiode lässt den Schnee schmelzen

Wir Alpenbewohner haben es nicht leicht. Oder schon? Wer den Winter will muss derzeit hoch hinaus, in tiefen und mittleren Lagen liegt derzeit kaum noch Schnee. Der unsägliche Föhn hat zumindest im mittleren Inntal der Schneedecke den Garaus gemacht. In Richtung Oberland schaut's aber okay aus (Landeck 16 cm) und auch im Unterland (Kirchdorf 25 cm, Hochfilzen 31 cm). Reichlich Schnee gibt es aber vor allem am Alpenhauptkamm und südlich davon, in Obergurgl liegen aktuell 105 cm Schnee. Die Grafik spricht Bände. In allen Regionen Österreichs war es in den letzten 10 Tagen deutlich zu warm, allen voran in Vorarlberg sowie vom Flachgau bis ins Weinviertel. Der wärmste Jänner in der Messgeschichte Österreichs war jener 2007 mit einer Abweichung von +4,3 Grad (Quelle: ZAMG) Föhn an der Alpennordseite einerseits, Südstau und reichlich Niederschlag am Alpenhauptkamm und südlich davon andererseits. Es waren aber noch andere Systeme im Spiel bzw. griffen die Niederschläge auch weit n...

Die schönsten Herbsttage

König SERLES (2.717 m) und seine Westflanke thronen über dem Stubaital in der Herbstsonne, die Schneefelder von Anfang Oktober sind schon fast verschwunden (Foto: alpen.wetter) Man möchte meinen, dass der Herbst uns allen nochmals zeigen wollte was in ihm steckt. Der September war kühl, nass und trüb, doch der Oktober dreht nun so richtig auf und präsentiert genau das gegenteilige Wetter. Die Temperaturen lagen in den letzten Tagen selbst auf 1.500 m Höhe bei über 20 Grad und die Nullgradgrenze auf über 4.000 m. An mehreren Orten Österreichs gab es noch einmal Sommertage (u.a. Salzburg). Ob man das nun Altweibersommer oder goldenen Oktober nennt, ist ja eigentlich egal. Schuld daran ist ein - für die Jahreszeit typisches - Hochdruckgebiet (TANJA, siehe unten), in dem trockene und zeitweise recht milde Luft vorherrschte. Mit der Drehung der Höhenströmung auf Süd am letzten Wochenende (14./15. Oktober) wurde es eben so richtig warm. Mitgespielt hat auch der Ex-Hurrikan Ophelia (sie...

Turbostart in den Frühling

Die Forsythien blühen bereits wieder in Innsbruck (Foto: alpen.wetter, 20.3.2017) Fast wirkt es so, als ob man direkt vom Winter im Sommer katapultiert worden wäre. Der März markierte in den ersten 20 Tagen einen veritablen Start in den Frühling wie selten zuvor. Der erste Zwanziger flatterte bereits Ende Februar in die Bilanz, in diesem März sind bislang schon drei weitere dazu gekommen. Die Natur explodiert dieser Tage förmlich, hat den eisigen Jänner gut überstanden und genießt nach einem der wärmsten Februarmonate (ohne Schnee) die Frühjahrssonne. Das sieht man vor allem an den blühenden Forsythien. Dennoch passt es perfekt ins Bild, dass die Schneedecke wie immer im März ihr jährliches Maximum erreicht hat (obere violette Linie in der unteren Grafik). Die massiven Schneefälle vor einer Woche hab dazu im wesentlichen beigetragen. Somit scheint auch in den höher gelegenen Skigebieten die Schneelage zumindest bis Ostern (Mitte April) gesichert zu sein. Stationsv...

Ungewöhnliche Hitzewelle für Anfang September

Herbstlich anmutend: die bewaldeten Südhänge der Nordkette, die Ausläufer der Tuxer Alpen und dazwischen das mittlere Inntal von Rum über Hall bis Wattens (Foto: alpen.wetter am 9. September 2016). Für viele Sonnenhungrige waren die letzten Wochen eine kleine Entschädigung für die eher nassen Monate Mai, Juni und Juli. Ab Mitte August herrschte in Mitteleuropa überwiegend stabiles Hochdruckwetter bei noch hochsommerlichen Werten. Da die Hitzewelle auch noch in den September hineinreichte wurden auch ein paar neue Rekorde - v.a. im Osten Österreichs - aufgestellt. Die erste Septemberhälfte lag österreichweit 3,5 bis 4,0 Grad über dem langjährigen Mittel (Quelle: ZAMG), was einen neuen Monatsrekord ausmachen würde. Freilich kommen nun ein paar kühlere Tage dazu und dieser Rekord wird sich am Ende wahrscheinlich nicht ausgehen. In Wien waren die letzten 30 Tage in Summe um +3,2 Grad zu warm, dazu war es auch zu trocken. Bei einem Sonnenscheinplus von +40% wurde der Sommer ...

Bilderbuchreifer Start in den April

Der Frühling gibt aktuell ordentlich Gas. Mit Temperaturen im Komfortbereich (15 bis 23 Grad) waren die letzten Tage eigentlich schon frühsommerlich. Durch die Wärme und starke Aprilsonne konnte man der Vegetation förmlich beim Wachsen zusehen, sie explodierte regelrecht. 2 Minuten Ruhm ... So oder ähnlich verfährt die Magnolie (Raum Innsbruck, alpen.wetter) Der Schlüssel zum Himmel (westliches Mittelgebirge, alpen.wetter) Knallig gelbe Forsythien (Raum Innsbruck, alpen.wetter) Stationsverläufe Innsbruck (Uni) und Patscherkofel (Wind) Starke bis stürmische Böen aus Süd deuten die Föhnphasen an (c) ZAMG Trotz der oft dichten Wolken und die Saharastaubtrübung gab es einiges an Sonne (c) ZAMG Beachtlich für anfang April: Temperaturen zwischen 10 Grad nachts und 23 Grad tagsüber (c) ZAMG Tagelanger südföhn am Innsbrucker Hausberg Patscherkofel. Bis auf eine kurze Unterbrechung gab es mehr als eine Woche lang Südföhn mit Böen bis zu 130 km/h (c) ZAMG...