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Klimagrafiken Innsbruck

Anzahl der Sommer- und Tropentage in Innsbruck 1981-2018

Definition:
Ein Sommertag ist ein Tag mit einem Tagesmaximum von mehr als 25,0 Grad, ein Tropentag ist ein Tag mit einem Tagesmaximum von mehr als 30,0 Grad.

Hinweis zur Klimatologie:
Im Zeitraum 1981-1999 gab es durchschnittlich 58,3 Sommertage im Jahr, im Zeitraum 2000-2018 bereits schon bei 74,3 (+16,0 Tage). Die meisten Sommertage gab es 2018 (103), die meisten Tropentage 2003, sowie 2015 (46).
Der erste Sommertag tritt im Mittel der letzten Jahre 25 Jahre (1990-2015) am 2. Mai, hat sich aber zunehmend nach vorne verlagert. Im Zeitraum 2011-2017 trat der erste Sommertag im Schnitt schon am 18. April auf.
Die Sommertag-Rekorde: frühester Termin 2.April 2011 bzw. spätester Termin 15.Oktober 1990.
Stand: 16.10.2018

Datenquellen:
Stadt Innsbruck, ZAMG, wetterblog.at

Jahresmitteltemperatur



Hinweis zur Klimatologie:
Die Mitteltemperatur in Innsbruck liegt bei 9,3 Grad (Innsbruck Universität 1981-2010) und somit um +0,4 Grad über dem Mittel von 1971-1990 (8,9 Grad).
Das wärmste Jahr in der Geschichte war 2014 (Mitteltemperatur: 11,1 Grad), das kälteste in den letzten knapp 40 Jahren war 1985 (Mitteltemperatur 8,1 Grad). Das letzte "zu kühle" Jahr in Innsbruck war 2005 mit 8,9 Grad und einer Abweichung von -0,4 Grad vom langjährigen Mittel.
Die Grafik zeigt die Jahresmitteltemperatur der einzelnen Jahre (blau) und das fünfjährige, gleitende Mittel (rot), das etwas robister gegen statistische Ausreißer ist.

siehe auch: Klima der Stadt Innsbruck

Stand:
01.01.2018
Datenquellen:
Stadt Innsbruck, ZAMG, wetterblog.at



Anzahl der Tage mit Schneedecke

Definition:
Die Schneedecke wird in Innsbruck einmal täglich am Flughafen gemessen (Uhrzeit 06 UTC) und in Zentimetern angegeben.

Hinweis zur Klimatologie:
Das 20-jährige-Mittel 1998/99 bis 2017/18 beträgt 58,1 Tage, der Median 64 Tage (Stand März 2018). Den schneereichsten Winter der letzten Jahre gab es 2005/06 mit 119 Schneedeckentagen.
Die ZAMG hat hier für drei Klimanormalperioden die Anzahl der Tage mit Schneedecke (größer 1 cm) veröffentlicht. Zwischen 1961 und 1990 lag in Innsbruck an durchschnittlich 80 Tagen im Jahr Schnee, von 1971 bis 2000 waren es nur mehr im Schnitt 65 Tage. Von 1981 bis 2010 gab es jedoch keine signifikante Änderung mehr (64 Tage). Man sieht aber an der Grafik, dass der Mittelwert in diesem Fall wenig Aussagekraft hat. Auf einen schneereichen Winter kann ein schneearmer folgen und vice versa.

Der Winter 2016/17 setzte sich z.B. aus 28 Tagen mit Schnee im Jänner und 3 Tagen im April zusammen. Dazwischen lag kein Schnee.

Im Winter 2017/18 gab es schon relativ früh Schnee, Mitte November das erste Mal in messbarer Form. Der Dezember war mit 26 Schneedeckentagen der schneereichste Dezember seit 2010, ebenfalls 26 Tage. Ab dem 27. Dezember lag kein Schnee mehr zum Beobachtungstermin in Innsbruck. Erst im durchaus schneereichen Jänner (33 cm Neuschneesumme, Maximale Schneehöhe 34 cm) gab es ab dem 16. wieder eine Schneedecke, die sich im sehr kalten Februar durchgehend gehalten hat. Ab dem 5. März wurde keine Schneehöhe mehr gemeldet.

Stand:
01.03.2018
Datenquelle:
Monatsrückblicke der ZAMG

Hinweis:
Die Daten von Oktober, November und Dezember 1998 fehlen hier, ebenso wie der Jänner 2015






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