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Heute ist ... Murmeltiertag! Und was das alles für eine Bedeutung auf unser Wetter hat

Heute ist ...? Murmeltiertag ! Klassischerweise macht die Langfristvorhersage aber nicht das Alpenmurmeltier wie hier im Bild, sondern ein Waldmurmeltier, das in den USA und Kanada heimisch ist (Foto Quelle: www.nwb-campus-blog.de) Mariä Lichtmess ist - wie andere auch - ein wichtiger Lostag für die Landwirtschaft. Der 2. Februar war früher ein wichtiger ein Tag des Brauchtums und der Beginn des Bauernjahres. Daher hat man die Witterung (sprich das Wetter um dieses Datum herum) immer genau beobachtet. Das Wetter an diesem Tag soll ein Wegweiser für die kommenden Wochen sein. Nun, es sind mehrere Regeln zu diesem Datum überliefert, die alle einen wahren Kern haben, da sie sich auf die Erhaltungsneigung von Wetterlagen in Mitteleuropa, die über mehrere Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, beobachtet wurden, beziehen. Ein Spruch zu diesem Tag ist: Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühlin...

Was Mariä Lichtmess mit dem Murmeltiertag am Hut hat

Heute ist ...? Murmeltiertag ! Klassischerweise macht die Langfristvorhersage aber nicht das Alpenmurmeltier wie hier im Bild, sondern ein Waldmurmeltier, das in den USA und Kanada heimisch ist (Foto Quelle: www.nwb-campus-blog.de) Mariä Lichtmess ist - wie andere auch - ein wichtiger Lostag für die Landwirtschaft. Der 2. Februar war früher wichtiger ein Tag des Brauchtums und der Beginn des Bauernjahres. Daher hat man die Witterung (sprich das Wetter um dieses Datum herum) immer genau beobachtet. Das Wetter an diesem Tag soll ein Wegweiser für die kommenden Wochen sein. Nun, es sind mehrere Regeln zu diesem Datum überliefert, die alle einen wahren Kern haben, da sie sich auf die Erhaltungsneigung von Wetterlagen in Mitteleuropa, die über mehrere Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhundert, beobachtet wurden, beziehen. Ein Spruch zu diesem Tag ist: Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit....

Wie wird der kommende Winter?

Morgenstimmung am Großen Asitz (Salzburgerland) am 21. Oktober 2016 - Quelle: foto-webcam.eu Die Berggipfel hüllen sich bereits das ein um das andere Mal in winterliches Weiß und die nächste Ladung Neuschnee ist eigentlich schon unterwegs. Wir schreiben zwar erst Mitte Oktober und damit befinden wir uns eigentlich im Herbst - doch einzig die spannende Frage nach dem kommenden Winter beschäftigt uns. Wann kommt der erste RICHTIGE Schnee? Wieviel schneit's heuer? Wird es ein guter Winter (aus Sicht der Schneeliebhaber)? Diese Fragen lassen sich natürlich nicht ganz so einfach beantworten, denn wenn es einfach wäre, wäre es nicht Meteorologie. Geht es nach dem Handel, kommt der Winter ohnehin bald (Stichwort: Weihnachtsdekoration). Auch der Tourismus scharrt schon in den Startlöchern, an diesem Wochenende geht das traditionelle Saisonopening des Alpinen Skiweltcups in Sölden über die Bühne. Offizieller Winterbeginn ist für uns Meteorologen traditionell der 1. Dezember ...

Jetzt kommt der Sommer

Eher nasse Wochen liegen hinter uns, teilweise fiel fast doppelt so viel Regen als sonst, im ohnehin schon nassen Spätfrühling. Vom 26. Mai weg gab es in Innsbruck an 25 Tagen nur einen trockenen Tag. Die Folgen waren und sind Hochwasser, Vermurungen und sehr nasse Böden (Foto: alpen.wetter) Lang ist es nicht mehr hin und der Sommer beginnt. Exakt morgen am 21. Juni um 00:34 startet nun auch im astronomischen Sinne der Sommer. Und heuer scheint sich auch das Wetter wieder daran zu halten, denn mit den Temperaturen geht es steil bergauf. Jedoch - man sieht es schon an der unteren Grafik - es mischen auch noch Schauer und Gewitter mit. Bis zu 25 Grad in 1500 m Höhe werden für Innsbruck prognostiziert, damit kommt man auf Höchstwerte weit über 30 Grad. Der obere Graph bewegt sich ab Mittwoch deutlich über dem Mittel. Beim Regen sieht man die Schauer/Gewitter-signale deutlich (Quelle: wetterzentrale.de) Klimaspiegel der letzten 30 Tage und Hochwassersituation Bodensee Bei der...

Das Wetter hält sich nie ans Datum: Frühlingsbeginn

Das Stubaital war am 21. Februar bereits weitgehend schneefrei, vor allem auf der Sonnenseite. In höheren Lagen ist die Schneesituation okay, aber unterdurchschnittlich (c) alpen.wetter Das wechselnde Wetter  An einem Tag herrschen Föhn und zweistellige Plusgrade , am nächsten Tag das Kontrastprogramm Schneefall und tiefwinterliche Verhältnisse. Umringt wird man von rinnenden Nasen und hustenden Kehlen, sei es durch Haselpollen, hartnäckige Grippeviren oder andere Infekte. Während die Meteorologen (aus rechnerischen Gründen bloß!) den Winter beendet haben, hält sich das Wetter natürlich nicht an diesen 1. März. Warum sollte es auch? Zeit für Frühblüher wie die Krokusse (c) alpen.wetter Die letzten Wochen erinnerten tatsächlich eher an einen klassischen März als an einen Februar, das Temperaturmittel für Innsbruck lag bei 4,7 Grad, was einer Abweichung von +3.9 Grad zum Klimamittel 1981-2010 entspricht. Ein durchschnittlicher März hat eine Mitteltemperatur von 5,4...

Sommerende - wie wird der Winter?

Der heutige Samstag ist der wohl letzte Sommertag in diesem Jahr. Eine föhnige Südwestströmung treibt die Temperaturen noch einmal nach oben, 25 Grad sind mancherorts noch möglich - 27 Grad sind es tatsächlich geworden (Wachau). Blick heute Morgen auf den Zeller See bzw. das Zeller Nebelmeer (Quelle: http://www.foto-webcam.eu/webcam/zellamsee/) Anfang Oktober geht die Strahlungsbilanz in Mitteleuropa ins Negative, der Sonnenstand sinkt sukzessive und die Tageslängen gehen zurück. Es ist nicht mehr so viel Energie vorhanden um wirklich sommerliche Temperaturen zu erreichen, umgekehrt geht in den länger werdenden Nächten viel Wärmeenergie in den Weltraum verloren. Kurzum: der Herbst ist da! Wetterwechsel Eine Kaltfront bringt am morgigen Sonntag einen nachhaltigen Wetterumschwung, die kommende Woche verläuft deutlich kühler und teils unbeständig. Allerdings liegt die Schneefallgrenze bei diesem Ereignis verhältnismäßig hoch - bis etwa 1800 m herab wird Sonntagabend Schnee...

Wetterwechsel

Der Winter hat ja eigentlich nicht so übel begonnen. Mit Schnee bereits im November (eigentlich schon Ende Oktober) waren viele zufrieden (allen voran Wintersportler und Schneeschaufelverkäufer). Vor allem die Regionen entlang und südlich des Alpenhauptkamms bekamen eine großes Stück ab vom Schneekuchen.Von den Ötztaler Alpen (Obergurgl 160 %) über die Gailtaler Alpen (K.-M. 200 %) bis in die Grazer Berge (Präbichl 120 %) lagen im November die Niederschlagswerten zum Teil deutlich über dem Klima-Soll. Im Dezember ändert sich die Strömungskonfiguration dahingehend, dass bis auf zwei Südföhnphasen die nördliche Anströmung dominierte. Zwei Italien-Tiefs sorgten dennoch an der Alpensüdseite für einen Überschuss. Die Temperaturen lagen  - wie weitgehend bekannt - speziell an der Alpennordseite deutlich unter dem Mittel. Nur 1996 hatte einen ähnlich kalten Dezember. Kein nennenswerter Neuschneezuwachs am Pitztaler Gletscher seit Mitte Dezember. Die Südföhnphasen (auffällige Windspitz...