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Posts mit dem Label "Wärme" werden angezeigt.

Der nächste Rekord in Innsbruck

  Der April 2024 bringt einen Temperaturrekord nach dem anderen. Nun wurde auch der Rekord des frühesten heißen Tages in Innsbruck gebrochen.

Wärmster September aller Zeiten - und jetzt?

  Der September 2023 hat etliche Rekorde gebrochen. Doch der Spätsommer und die Rekordjagd ging im munter Oktober weiter.

November 2020: extrem mild und trocken

  Sonnenschein pur, wenig Regen und besonders auf den Bergen sehr warm. Das war der November 2020, Foto: alpen.wetter Der November 2020 war das, was man ein Kontrastprogramm nennt. Denn er war der klare Gegensatz zum diesjährigen Oktober. Dieser fiel ja bekanntlich durch Kälte, Nässe und ersten Schnee auf. Während im Oktober etliche Sportler*innen also ihre ersten Skitouren auf die üblichen Bergen machten, musste im November wieder umgesattelt werden auf Bike, Wanderschuhe und kurze Hose. Nach Angaben der ZAMG war es auf den Bergen der drittwärmste November (+3,9 Grad Abweichung zu Mittel) seit Messbeginn 1851, nur 2011 (+4,5 Grad) und 2014 (+4,4 Grad) waren wärmer. Temperatur November 2020: Abweichung der Temperatur vom Mittel 1981-2010. Auswertung mit SPARTACUS-Daten bis inkl. 30.11.2020. Quelle ZAMG. Ein Hochdruckgebiet nach dem anderen versorgte den Alpenraum mit trockener Luft, außerdem schob sich von Südwesten relativ milde Luft heran. Und so war es ohne große Luftdruckgeg...

Rekordwärme im Oktober

Föhnstimmung über dem Karwendel am 21.10.2019 (Foto: alpen.wetter) Was für ein Tag. Bereits mit knapp 20 Grad sind wir hier in Innsbruck gestartet, vor allem in der Osthälfte der Stadt (Reichenau, Rossau, Olympisches Dorf), über Rum bis in Richtung Hall. Danach war der Föhn kurz weg und die Temperatur ging auf 14,15 Grad zurück. Mit dem erneuten Durchbruch waren es in Innsbruck dann schließlich schlagartig wärmer, bei einem Maximum von 24,3 Grad. Das mag jetzt nicht viel klingen, aber die Geschichtsbücher zeigen: Der letzte Sommertag in Innsbruck datiert von einem 15.Oktober 1990. Und da waren wir heute verdammt knapp dran. Außerdem markieren die 24,3 von der Uni und die 23,3 Grad vom Flughafen einen Dekadenrekord (=höchster Wert im letzten Monatsdrittel), wie auch die ZAMG Innsbruck bestätigt. Stationsverlauf Innsbruck 20./21. Oktober 2019. Schön zu sehen sind die ausgeprägten Föhnphasen (links oben rot hinterlegt) mit maximal Föhnböen von 86 km/h - Quelle: ACINN Die ...

Mit Föhn nochmals sommerlich warm

Die Bettelwürfe im Herbst (alpen.wetter) Dieses irrsinnige Jahr mit dem schier unendlichen Sommer geht weiter. Nach einem warmen, aber dennoch schneereichen Jänner, zwei sehr kalten Monaten Februar und März startete der Sommer bereits im April. Der erste Sommertag wurde zwar "erst" am 19.4. in Innsbruck erreicht (entspricht ca. dem langjährigen Mittel), aber die Tage davor und danach war ebenfalls recht warm, sodass es am Ende zum wärmsten April seit 200 Jahren reichte. Danach folgten praktisch noch fünf Sommermonate: der wärmste Mai seit 150 Jahren (Platz 4), die eigentlichen Sommermonate Juni, Juli und August (in Summe der viertwärmste Sommer seit Messbeginn ) und schließlich ein Top-20-September. Bis auf eine kurze kühlere Phase knüpfte der Oktober nahtlos an die ewig lang andauernde Wärmeperiode an. Der vorläufige Höhepunkt wurde jetzt erreicht. Freilich mit Unterstützung des föhnigen Südwinds kletterte das Thermometer gestern am 10.10. auf 25,4 Grad in Innsbruck ...

Krasse Wärmeperiode lässt den Schnee schmelzen

Wir Alpenbewohner haben es nicht leicht. Oder schon? Wer den Winter will muss derzeit hoch hinaus, in tiefen und mittleren Lagen liegt derzeit kaum noch Schnee. Der unsägliche Föhn hat zumindest im mittleren Inntal der Schneedecke den Garaus gemacht. In Richtung Oberland schaut's aber okay aus (Landeck 16 cm) und auch im Unterland (Kirchdorf 25 cm, Hochfilzen 31 cm). Reichlich Schnee gibt es aber vor allem am Alpenhauptkamm und südlich davon, in Obergurgl liegen aktuell 105 cm Schnee. Die Grafik spricht Bände. In allen Regionen Österreichs war es in den letzten 10 Tagen deutlich zu warm, allen voran in Vorarlberg sowie vom Flachgau bis ins Weinviertel. Der wärmste Jänner in der Messgeschichte Österreichs war jener 2007 mit einer Abweichung von +4,3 Grad (Quelle: ZAMG) Föhn an der Alpennordseite einerseits, Südstau und reichlich Niederschlag am Alpenhauptkamm und südlich davon andererseits. Es waren aber noch andere Systeme im Spiel bzw. griffen die Niederschläge auch weit n...