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Föhnig, Schauer, Gewitter - und auch Schnee ?

Der Wonnemonat Mai macht heuer seinem Namen alle Ehre. Viel Sonnenschein, alle 3 bis 5 Tage eine Kaltfront oder Welle mit Schauern und Gewittern. Sommerliche Temperaturen tagsüber und ab und zu eine Abkühlung zum Durchlüften. So soll er sein, so kann es weitergehen ... Wetteraussichten bis zum Wochenende Morgen Donnerstag wird es bei föhnigem Südwind noch einmal sehr warm, in den typischen Regionen sind bis zu 30 Grad möglich, verbreitet kann man aber in Österreich mit 24 bis 28 Grad rechnen. Interessant werden die Gewitter sein, die sich mitunter schon in der föhnigen Luft am Alpenhauptkamm ablösen. Wahrscheinlicher ist aber, dass diese eher im Alpenvorland auftreten. 18 Grad auf 1500 m (da ist die Heizfläche schon inkludiert - in der freien Atmosphäre - 700 hPa - sinds + 2 bis + 4 Grad ) Das Modell (in diesem Fall GFS) rechnet einen Batzen CAPE mit LI's um -4 bis -5 und versenkt somit Oberbayern. Am Freitag überquert eine Kaltfront recht zügig den Alpenraum von W...

Gedanken zum Wochenausklang

Eyjafjalla ist so gut wie Geschichte. Es ist schon interessant wie schnell ein Thema aus den Medien verschwindet wenn 'nur' mehr Island betroffen ist, aber nicht mehr Rest-Europa. Medienpolitik hat einfach seine eigenen Regeln. Denn das da noch was herumrumort im hohen Norden liest man z.B. auf der Seite des isländischen Wetterdienstes: " Sunday , 25 April: Strong east wind and some rain in the south . Ash fall is drifting mainly to west from Eyjafjallajökull , but rain is decreasing the ash mist , especially further from the eruption . Slight ash mist can drift to Reykjavík . " (Quelle: en.vedur.is) Während also in Festland-Europa weiterhin eifrig diskutiert wird, wer den finanziellen Verlust der Airlines zu tragen hat (a là longe die Passiegere - nona !) und Klagen ins Haus stehen ( Schadenersatzforderung der AUA von EU ) haben die Isländer also derzeit noch andere Probleme. Die Naturgewalt eines Hurrikanes (?!) - der ORF i...

Die Rache des Thor?

Abb. 1: Bis in eine Höhe von 11 km wurden Staub, Asche und Wasserdampf geschossen (Quelle AP entnommen von n- tv .de) Er hatte sich schon angekündigt. Bereits gegen Ende März gab es am Vulkan Eyjafjallajökull auf Island die ersten Eruptionen. Es wurden damals auch schon Menschen evakuiert und die Flughäfen auf Island gesperrt ( Quelle: wikipedia ). Am 14. April brach im Gipfelkrater eine 2 km lange Spalte auf und neben Lava traten vor allem mehrere tausend Meter hohe Asche und Dampfwolken auf ( Abb. 1 ). Dieser Vulkanstaub gelangte innerhalb kürzester Zeit in Troposphäre und wurde von dort aus mit dem Wind in Richtung Europa gebracht. Zunächst waren Skandinavien und England betroffen (15.) und mit zunehmender Strömung auf Nordwest erreichten die Staubpartikel Mitteleuropa (16.). Allerdings schon in stark verdünnter Konzentration sodass die "Wolke" nicht wirklich sichtbar war. Vulkanasche ist vor allem für den Flugverkehr gefährlich, wie Zwischenfälle in den Jahre...