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Posts mit dem Label "Warmfront" werden angezeigt.

Vorboten des Frühlings

Die Schneeglöckchen sind schon da (Quelle: alpen.wetter) Ein Meer von Frühlingsknotenblümen, ein weiterer Frülingsvorbote (Quelle: alpen.wetter) Auch wenn es heute Nachmittag durch die Warmfront im Raum Innsbruck kurzfristig bis ganz herunter geschneit hat und sogar die Wiesen weiß wurden (Wahnsinn, dabei haben wir Mitte Februar ;-), gibt es dennoch einige Zeichen, dass der Frühling schon gehörig anklopft. Sieht man sich die letzten Wochen im Vergleich an, so fällt auf, dass die Temperatur um 2,5 Grad über dem Mittel liegt (Quelle: ZAMG). Die Temperaturen, die wir seit Ende Jänner erleben passen mehrheitlich eher in den März, wenn nicht sogar in den April. Somit ist es auch kein Wunder, dass die Vegetation wohl ihrer Zeit voraus sein wird in diesem Jahr. Der Schnee fehlt, der Frost fehlt und ... die Wetterlage spricht derzeit auch weniger für Winter. Die Tagesmitteltemperaturen im eigentlichen "Hochwinter" entsprechen eher den Mittelwerten eines durc...

Wärme durch Nordföhn

Nach 8 hochdruckbedingten Strahlungstagen und einigen Top-Drei-Plätzen in dem Ranking der wärmsten Orte Österreichs war es genau der erste überwiegend bedeckte Tag (Samstag, 15.3.), der Innsbruck (Uni) zum "Hitzepol" des Landes reichte. Nordföhn in Innsbruck - (C) alpen.wetter Schuld dran war der um die Mittagszeit durchbrechende Nordföhn (Tmax 17,8), am Flughafen wurden am Abend schließlich Böen von 90 km/h gemessen. Die luvseitigen Stationen erreichten 15,8 (Hochzirl ÖBB, 923 m), 12,4 (Seefeld, 1182 m - nicht ganz repräsentativ) und -4,7 Grad (Zugspitze, 2960 m). Ein Grad fehlte somit zur Durchmischung mit der Zugspitze, das heißt die herabgemischte Luft kam aus einer tiefer gelegenen Luftschicht. Da helfen die Stationen des Lawinenwarndienstes mit ihrem noch feinmaschigerem Netz im Hochgebirge Licht ins Dunkel zu bringen. Die Rosshütte (1745 m) oberhalb von Seefeld: Samstagmittag 6 Grad, danach mit der Drehung des Windes von W auf NW (fx 47 km/h) langsam Abküh...

Update Warmfront / Tauwetter / Hochwasser

Die Warmfront hat sich weiter nach Osten verlagert und hat nun (21 z) Weite Teile Deutschlands erreicht, wie auf dem Satellitenbild zu sehen ist. Nimmt man die farbigen Wolkenobergrenzentemperaturen so dürften diese in Höhen oberhalb von 10000 m liegen.Die wärmere Luft schiebt sich jedoch weiter ostwärts, noch liegt sie über dem Atlantik. Temperaturen und Geopotential auf 300 hPa (ca 9000 m) Infrarotsatellitbild, überlagert mit den Cloud-Top-Temperatures (je oranger desto höher reichen die Wolken)  Ein Blick auf die aktuellen Synop-Werte zeigt bereits mäßigen bis starken Regen Von den Ardennen bis zum Harz (Hannover und Erfurt) und weiter nach Süden bis zum Schwarzwald. Auch in Österreich regnet es bereits in Vorarlberg und Tirol, sowie vom Pinzgau bis zum Hausruck und im Mühlviertel. Synopmeldungen Europa, 12.01.2011 um 21z Aktuelle Modellberechnungen Die letzten Modelläufe von ECMWF und UKMO/NA zeigen keine wesentlichen Änderungen zu den vorherigen Läufen. Der ...

Namenswechsel

Wenn einem in diesem Jahr die schlimmsten Wetterereignisse ausschließlich mit maskulinem Beigeschmack in Erinnerung bleiben, so hat das einen Grund: die Taufe der Tiefdruckgebiete erfolgt 2011 wieder durch Männernamen. Hochdruckgebiet Andreas ziert als Überbleibsel noch die Wetterkarte am rechten Rand, doch schon machen sich seine Kollegen Benjamin, Christian und Dieter breit. Maskuline Bodenwetterkarte von heute Dienstag um 00 UTC Durch die Umstellung auf die Westwetterlage wird nun Tiefdruckeinfluss das wetterbestimmende Element der kommenden Tage und somit werden gleich einige Männernamen verbraten. Die gestern bereits erwähnte Westwinddrift (auch Westrutsche genannt) sorgt dafür, dass die kältesten Tage im Jahr (nämlich diese jetzt) deutlich zu warm werden. Die massive Warmluftadvektion des herannahenden Tiefs Dieter sorgt für ein Ansteigen der Schneefallgrenze auf 1500 bis 2000 m. Außergewöhnlich warm: die milde Westströmung bringt in der Höhe von 1500 m eine bis zu 10 ...