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Posts mit dem Label "tropische Stürme" werden angezeigt.

Wärmste Septembernacht der Geschichte

Was Föhn alles kann, hat er zuletzt wieder eindrucksvoll bewiesen. Gab es im abgelaufenen Sommer ein paar Tropennnächte "einfach" nur bei Hochdrucklage und unter Einfluss extrem heißer Luft, so war es diesmal der Föhn, der die Luft nicht unter 20 Grad abkühlen ließ. Er blies in der Nacht vom 16. auf den 17. September durch und sorgte für einen neuen Rekord in Innsbruck: noch nie war eine Septembernacht so warm wie die letzte. 22,5 Grad waren es an der Uni, 22,2 Grad am Flughafen. Das es rein der Föhn war beweist dieses Bild, es waren kaum Wolken am Himmel. Diese waren aber umso schöner! An diesem Tag (17.September) stiegen die Temperaturen im Osten Österreich (Raum Wien) auf nie dagewesene 35,5 Grad (Gumpoldskirchen), in Wien selbst gab es mit 34,6 Grad einen neuen Septemberrekord für die Bundeshauptstadt. Dieses Föhnereignis mit schweren Sturmböen in Innsbruck (104 km/h) und Orkanböen am Patscherkofel (162 km/h) nicht spurlos an Mensch und Natur vorübergingen, zeigen zahl...

Oktober 2011 und Ausblick

Der Oktober 2011 - ein goldender! Das Interessanteste kann man eigentlich stichwortartig zusammenfassen: viel Sonne (120 - 150 %) und viel Regen (100 - 200 %)   ingesamt etwa 10 Tage mit Regen und Schnee - und von denen fiel an 3 Tagen der Großteil des Monatsniederschlags (in Seefeld am 10.d.M. 58 mm/Tag)   im Inntal war es zu kühl im Vergleich zum Mittel, in Osttirol, dem Außerfern sowie auf den Bergen eher zu warm. Hier die Extremwerte für Tirol Höchstwerte [°C] Imst 26,3 1. Landeck 25,9 1. Ibk-Uni 25,6 1. Tiefstwerte [°C] Galtür -10,1 22. Obergurgl -10,1 21. St. Leonhard/P. -10,1 22. Niederschlag [mm] Galzig 169 Kössen 166 Hochfilzen 158 Sonnenstunden [h] Patsc...

Julia und Igor

Die atlantische Hurricane-Saison ist im vollen Gang und nur weil noch kein tropischer Wirbelsturm eine Ölplattformen erwischt hat oder sonstige massive Verwüstungen angerichtet hat heißt es nicht, dass es heuer keine gibt. Hurrikan Earl beispielsweise brachte es zu einem Kathegorie 5 - Sturm, der an der Ostküste der USA zumindest einiges an Regen brachte (siehe BLOG-Eintrag auf wetter.tv). Exkurs - tropische Wirbelstürme: Wie bei sovielen Dingen in der Meteorologie gibt es auch hier ein Rezept. Bevorzugt treten tropische Wirbelstürme (Pazifik und Atlantik) im Herbst auf, sie bilden sich meist in der Nähe des Äquators (Passatwindzone) und wandern nach Nordosten - aber warum? Sie finden hier die besten Voraussetzungen vor: den Nucleus : ein bestehendes Tiefdruckgebieten in der Innertropischen Konvergenzzone (ITCZ) warmes Meerwasser (27 Grad) bis in 50 m Tiefe stark barokline Zone (Temperaturgradient Nord-Süd) geringe Bodenreibung + schwache Windscherung mit der Höhe gewisse Distanz ...