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Posts mit dem Label "Eyjafjallajökull" werden angezeigt.

Gedanken zum Wochenausklang

Eyjafjalla ist so gut wie Geschichte. Es ist schon interessant wie schnell ein Thema aus den Medien verschwindet wenn 'nur' mehr Island betroffen ist, aber nicht mehr Rest-Europa. Medienpolitik hat einfach seine eigenen Regeln. Denn das da noch was herumrumort im hohen Norden liest man z.B. auf der Seite des isländischen Wetterdienstes: " Sunday , 25 April: Strong east wind and some rain in the south . Ash fall is drifting mainly to west from Eyjafjallajökull , but rain is decreasing the ash mist , especially further from the eruption . Slight ash mist can drift to Reykjavík . " (Quelle: en.vedur.is) Während also in Festland-Europa weiterhin eifrig diskutiert wird, wer den finanziellen Verlust der Airlines zu tragen hat (a là longe die Passiegere - nona !) und Klagen ins Haus stehen ( Schadenersatzforderung der AUA von EU ) haben die Isländer also derzeit noch andere Probleme. Die Naturgewalt eines Hurrikanes (?!) - der ORF i...

Die Rache des Thor?

Abb. 1: Bis in eine Höhe von 11 km wurden Staub, Asche und Wasserdampf geschossen (Quelle AP entnommen von n- tv .de) Er hatte sich schon angekündigt. Bereits gegen Ende März gab es am Vulkan Eyjafjallajökull auf Island die ersten Eruptionen. Es wurden damals auch schon Menschen evakuiert und die Flughäfen auf Island gesperrt ( Quelle: wikipedia ). Am 14. April brach im Gipfelkrater eine 2 km lange Spalte auf und neben Lava traten vor allem mehrere tausend Meter hohe Asche und Dampfwolken auf ( Abb. 1 ). Dieser Vulkanstaub gelangte innerhalb kürzester Zeit in Troposphäre und wurde von dort aus mit dem Wind in Richtung Europa gebracht. Zunächst waren Skandinavien und England betroffen (15.) und mit zunehmender Strömung auf Nordwest erreichten die Staubpartikel Mitteleuropa (16.). Allerdings schon in stark verdünnter Konzentration sodass die "Wolke" nicht wirklich sichtbar war. Vulkanasche ist vor allem für den Flugverkehr gefährlich, wie Zwischenfälle in den Jahre...