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Posts mit dem Label "Frühling" werden angezeigt.

Trockenheit sorgt für Probleme

  Den Böden fehlt Wasser - genau so wie den Keimlingen Anhaltende Hochdrucklagen haben dem Alpenraum das bislang trockenste Frühjahr der Messgeschichte gebracht. Noch nie waren März und April so trocken wie heuer - und immerhin wird in Österreich seit 1850 regelmäßig gemessen. Seit Ende Februar sind österreichweit nur 30 bis 35 % des durchschnittlichen Niederschlags gefallen.   Der Frühling war in seinen bisher 9 Wochen sehr trocken, teilweise sogar extrem trocken (Quelle: GSA)   Während der Westen und auch der äußerste Osten zumindest ab und zu Regen oder Schnee abbekommen haben, sind andere Regionen schlimmer dran. Vom Lungau bis ins Murtal waren es nur wenige Liter Regen.    In Tamsweg, Zeltweg oder Graz entspricht das lediglich 10-15%. Hier müsste es somit ein paar Tage ordentlich durchschütten mit 100 bis 150 Liter Regen.   Die Folgen liegen auf der Hand: Ernteausfälle bei Getreide und Mais sowie Futtermittel und ein erhöhte Waldbra...

Der erste Sommertag 2024

  Das Jahr 2024 ist derzeit auf Rekordkurs. Der Februar und der März waren bereits die jeweils wärmsten Monate der Messgeschichte. Der April knüpft nahtlos an mit einer außergewöhnlichen Wärme.

Frühling im Winterschlaf

  Wir schreiben Mitte April und viele fragen sich: Wo bleibt der Frühling? Tage mit 20 Grad hatten wir schon länger nicht mehr. Ist das Wetter kaputt?

Der Blog im Wandel der Zeit

  Dieser Blog wurde mit der einfachen Idee geboren übers Wetter zu schreiben. Daraus wurden über 400 Beiträge in 13 Jahren. Das ist aber nicht das einzige, das sich geändert hat.

Wahres und Wichtiges zu den Eisheiligen

Väterchen Frost drückt dem Wetter in den Übergangsmonat gerne noch einmal seinen Stempel auf. Berühmt berüchtigt sind die Eisheiligen im Mai (Foto: alpen.wetter)   Die Geschichte der Eisheiligen ist bekannt: Einfach formuliert besagen die Eisheiligen, dass bis Mitte Mai keine sensiblen Pflanzen ins Freie gesetzt werden sollten, da noch Frost droht. Die Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie. Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai. Pflanze nie - vor der Kalten Sophie. In jeder Bauernregel steckt ein Körnchen Wahrheit und so auch in dieser. Ihren Ursprung hat diese Regel, wie so viele andere auch, in Beobachtungen aus dem Mittelalter. Damals war man mehr als heute auf die Ernte der örtlichen Bauern angewiesen und später Frost konnte die Ernte zerstören und somit für existentielle Probleme einer ganzen Region sorgen. Durch Beobachtungen fand man heraus, dass es...

Aktuelles zur Schneesituation auf den Bergen

Eine Webcamaufnahme vom 01.06.2020 des bestuntersuchten Gletschers in den Ostalpen zeigt die Schnee- und Eisbedingungen auf 3.245 m. Die Menge des Frühlingsschnees hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Ausaperung und somit die Massenbilanz des Gletschers (Quelle: foto-webcam.eu) ... und das ist das Bild vom Hintereisferner von Anfang Juni 2019. Nach einem niederschlagsreichen und kühlen Juni war nicht nur die Gletscherfläche weiß, sondern auch runderherum lag viel mehr Schnee. Es folgte aber ein sehr heißer Juni (Hochwasser in Innsbruck) und am Ende des Haushaltsjahres eine negative Massenbilanz. Dieser wird von Oktober bis September erstellt (Quelle: foto-webcam.eu) Man sieht es schon allein an diesem einfachen Bildvergleich. Letztes Jahr lag zu diesem Zeitpunkt deutlich mehr Schnee. Der Mai und eigentlich der gesamte Frühling 2019 war viel feuchter als der Frühling 2020. Im Vergleich zum langjährigen Mittel (1981-2010) fielen im vergangenen Jahr österreichweit 115 %...

Der trockenste Frühling seit 70 Jahren

Den farbenfrohen Frühblühern war die Trockenheit wurscht. Sie waren teilweise sogar früher dran als im Schnitt. Foto: alpen.wetter Der Frühling 2020 geht in Tirol mit einem satten Niederschlagsdefizit zu Ende. Alle drei Monate, die aus statistischen Gründen zum Frühling gehören (März, April, Mai) waren durchwegs zu trocken. In der folgenden Grafik sind die Abweichungen der Niederschlagssummen zum langjährigen Mittel (1981-2010) die Innsbruck seit Jänner 2019 dargestellt. Niederschlagssummen Jänner 2019 bis Mai 2020 für die Station Innsbruck Universität. 7 der letzten 17 Monate waren zu nass, 8 waren zu trocken und 2 lagen in etwa im Durchschnitt (Abweichung kleiner 5%). Daten: ZAMG histalp, Grafik: alpen.wetter Mit nur 88 Litern pro Quadratmeter (Stand: 29.05.2020) ist dies der trockenste Frühling seit über 70 Jahren. Zum langjährigen Mittel (170 l/m2) fehlen 82 l/m2, das Defizit beträgt also 48 %. Der trockenste Frühling der Messgeschichte Innsbrucks war 1946 (45 mm, -...

Der April 2020: drittsonnigster April der Messgeschichte

Alltägliche Bewässerung der Gemüsekulturen auf den Rumer Feldern. Der Boden ist nach wochenlanger Dürre so richtig trocken, aber Grundwasser dürfte noch ausreichend vorhanden sein (sehr nasser November, leicht überdurchschnittlicher Februar, trockener März und April). Foto: alpen.wetter Nun ist er also vorbei, der Corona-April. Er war von Hochdrucklagen geprägt und somit ausgesprochen sonnig, trocken und warm. Blickt man auf die gesamte Messgeschichte der Sonnenscheindauer in Innsbruck (Start 1906), so war dies mit 278 Sonnenstunden der drittsonnigste April. Unerreicht ist weiterhin der April 2007 (302 Stunden), doch der Platz 2 war immerhin in Reichweite (2011: 280). In jedem Fall war die Sonnenbilanz in diesem April schon sommerlich . 230 Sonnenstunden weist nämlich ein durchschnittlicher Juli in Innsbruck auf. Niederschlag Das wichtigste Thema - abseits von Corona - war in diesem April jedoch die anhaltende Trockenheit. Die ZAMG bilanziert in ihrem April-Rückblick: Üb...

Ein Mai so warm wie der Sommer

Mit einer Abweichung von +2,6 Grad vom Mittel (1981-2010) war der Mai 2018 der wärmste Mai seit 150 Jahren. Die ZAMG errechnete auch, dass dieser sich nach 1811, 1868 und 1797 an die vierte Stelle der 251-Jahre langen Temperatursequenz reiht (Quelle: ZAMG) Der Mai 2018 zeigte sich mit zahlreichen Sommer- und auch Tropentagen eher wie ein klassischer Sommermonat. Kein Wunder, denn die Temperaturen ähnelten eben eher einem durchschnittlichen Juni als einem Mai. Wie die ZAMG veröffentlicht hat, war dies der viertwärmste Mai der Messgeschichte und der wärmste Mai seit 1868. Nach dem schon extrem warmen April ist das nun bereits der zweite Monat in Folge mit Rekordtemperaturen. Der klassische Frühling fiel dementsprechend recht kurz aus - so lagen in Wien beispielsweise zwischen dem letzten Eistag und dem ersten Sommertag lediglich 21 Tage, so eine kurze Spanne gab es seit Beginn der Messungen 1872 noch nie (Quelle: wetterblog.at). Gekennzeichnet war dieser Sommermonat Mai durch ...

Sommerhitze mitten im April

Weite Teile Europas waren im Einfluss des ersten Hitzehochs dieses Jahres. Hier dargestellt ist die Abweichung der Temperaturen auf ca. 1500 m im Vergleich zum Mittel 1981-2010 (hier beispielhaft a m Abend des 20. April mit Abweichungen bis zu +12 bis +14 (!) Grad. Quelle: tropicaltidbits.com Die 30,0 Grad am 20. April in Salzburg markierten den ersten Tropentag im Jahr 2018. So früh im Jahr gab es das in der Messgeschichte Österreichs erst einmal, und zwar am 17. April 1934 ebenfalls in Salzburg. Kein Wunder also, dass die 30,0 Grad, gemessen tags darauf am 21. April in Wien (Innere Stadt), auch gleich einen Rekord für die Bundeshauptstadt bedeuten. Wir steuern also mit dieser Hitzewelle in Richtung "wärmster April" seit Messbeginn. Den bislang wärmsten April gab es vor etwas mehr als 10 Jahren, im Jahr 2007. Damals war es besonders im Westen Österreichs um 4 bis 5 Grad wärmer als im Mittel, österreichweit waren es +3,7 Grad. Auf den Bergen war die Abweichung mit +6...

Der erste Sommertag 2018

27,1 Grad heute in Innsbruck, das freut auch die kleinsten Weggefährten (Foto: alpem.wetter) Die Radlwege gleichen dieser Tage einer Autobahn. Radler, Skater, Mountainbiker, Skateboardfahrer. Alles ist unterwegs mit Kind und Kegel um dieses Prachtwetter zu genießen. Die Spielplätze voll mit Kindern, Eis wird geschlürft, Wasser wird geplanscht. Zu lang war dieser Winter, zu kalt Februar und März. Seit dem Monatswechsel zeigt sich das Wetter nun 'plötzlich' von seiner frühlingshaft warmen Seite und da passt es auch ins Bild, dass heute das erste Mal die 25-Grad-Marke überschritten wurde . Mit 27,1 Grad war Innsbruck nach Bischofshofen (27,7 Grad) der zweitwärmste Ort des Landes. Danach folgte mit Salzburg (27,0) der erste Ort ohne Vierschanzentournee-Erfahrung. Garmisch erreichte übrigens 24,8 Grad und Oberstdorf 23,5 Grad (liegt aber auch auf 806 m). Einen Sommertag gab es aber auch in Wien, Linz und Graz. Die Temperaturmaximalwerte von heute, 19. April 2018. Die Hots...

Rückblick auf den März: als Frühling nur ein Scherz

Selbst Ende März konnte man durchaus noch einige schneereiche Skitouren machen (Foto:alpen.wetter) Der März 2018 war kühl und vergleichsmäßig trüb, aber recht trocken. Nach dem schon zu kalten Februar ist es nun der zweite Monat in Folge, der zu kalt ausfällt. Das passiert in Zeiten wie diesen doch recht selten und war zuletzt 2013 (auch Februar und März) der Fall. Der März geht mit einem österreichweiten Mittelwert von +0,8 Grad (ZAMG Spartacus) in die Klimageschichte ein und ist damit nur um +0,1 Grad wärmer als der Jänner 2018. Mit einer Abweichung von -1,4 Grad vom langjährigen Mittel ist es der kälteste März seit dem besagten März 2013. Wir starteten schon recht kalt in diesen Monat und nach einer etwas wärmeren erste Hälfte kam es in der zweiten Hälfte zu zwei markanten Kaltluftvorstößen aus Nordosten, die sogar noch Schnee bis in die Niederungen brachten. So war es auch der kälteste Start in den astronomischen Frühling seit 60 Jahren. Stationsverlauf Innsbruck-Univers...

Der erste Sommertag 2017

Der erste Sommertag in Innsbruck fällt heuer auf den 16. Mai. Am Ende waren es sogar 25,8 Grad, die von der Uni-Station gemessen wurden (Foto: innsbruck.panomax,at , Datenquelle: Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften Innsbruck , bearbeitet von alpen.wetter )   Nun hat es auch Innsbruck "geschafft". Und zwar den ersten Sommertag! Die ersten 25 Grad des Jahres 2017. Im Mittel (2011-2016) tritt der erste Sommertag am 18. April auf, im größeren Zeitraum (1990-2015) aber erst am 04.Mai. Heuer sind wir aber generell deutlich später dran. Man bedenke aber:  im kältesten April seit 2008   hat es am Ende (28.) sogar noch einmal geschneit. Das Geopotential baut sich über Mitteleuropa auf, das Hoch TILLY wird in den nächsten Tagen wetterbestimmend (Quelle: wetterzentrale.de) Frühlingshaft warm wird es damit zeitgleich in der Höhe. Einen Sommertag schafften heute in Österreich gleich wieder ein ...

Erste Sommertage in Sicht

Klassisches Bild im Mai: ein gelb-weißes Blumenmeer, schneebedeckte Berge und schon mächtige Haufenwolken (aus denen später noch Schauer werden) - Foto: alpen.wetter  Nach dem eher kühlen Start in den Mai wird es in den kommenden Tagen nun deutlich wärmer. Seit dem letzten Schneefall (28. April) sind knapp 2 Wochen vergangen, da gab es bereits den ersten Gewittertag im Raum Innsbruck (Freitag, 12. Mai). Kaum zu glauben, aber es gab tirolweit noch keinen Sommertag bisher in diesem Jahr. In den letzten Jahr stieg das Quecksilber oft sogar schon im April über die "magische" 25-Grad-Grenze.  Gitterpunktsvorhersage des GFS für die kommenden Tage. Die Temperaturen in der Höhe steigen und damit auch im Tal. Rund 7-8 Grad kann man hier dazuschlagen, sprich es werden am Dienstag (16.) oder spätestens am Mittwoch(17.) die 25 Grad in Innsbruck fallen. In Richtung Freitag sieht es aber bereits wieder nach einem Temperaturrückgang aus, gepaart mit kräftigem Rege...

Später Wintereinbruch, Verkehrschaos und erhöhte Lawinengefahr!

Nach dem späten ersten Schneefall im letzten Winter (6./7. Jänner), dem eisigen Jänner und dem Turbofrühling im März schlägt dieses letzte Wettereignis wieder ein neues Kapitel in den Rekordbüchern auf. Der späte Wintereinbruch nach Ostern mit teilweise mehr als einem Meter Schnee im Gebirge und massiven Schneeverwehungen im Flach- und Hügelland hat dementsprechend für Probleme gesorgt. Fast schon weihnachtlich ... 20. April 2017 in Mariazell (Quelle: bergfex.at) Teile der Westautobahn (A1) und der Außenringautobahn (A21) mussten am Mittwoch (19.) für Stunden gesperrt werden - Lenker mussten teils stundenlang die kalte Nacht auf Donnerstag in ihren Fahrzeugen verbringen. Zum Höhepunkt der Schneefälle waren bis zu 25.000 Haushalte ohne Strom (Schneebruch). In Mariazell fielen bis zum Donnerstagmorgen (20.) 70 cm Neuschnee. Rekord! Auch die Schneemengen in Lunz am See fallen in die Rekordkategorie. Laut ZAMG lagen am "Donnerstag in der Früh 86 Zentimeter Schnee. D...