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Posts mit dem Label "Tiefdruck" werden angezeigt.

Erneut heftige Unwetter in Tirol

Eine Schlammlawine sucht sich den Weg durch ein Bachbett - in Imst am 11. Juli 2016 (Foto: zeitungsfoto.at) Übel hat es am Abend des 10. Juli auch das Ötztal erwischt, hier im Bild die Landesstraße bei Längenfeld (Foto: tt.com / zeitungsfoto.at) Unermüdlich im Einsatz sind die Feuerwehren in Tirol, besonders bitter wenn es dann die Feuerwehr selbst trifft. Hier im Bild in Weerberg am 10. Juli (Foto: tt.com / zoom-tirol.at) Niederschlagsmengen am 11. Juli Aus dem Radar berechnete 24-h-Niederschlagsmengen, vom 11.7. 8:00 Uhr bis 12.7. 8:00 Uhr. Die stärksten Gewitterzellen sind im Außerfern zu sehen (Grenzbereich zum Bezirk Imst), sowie im Karwendel und im Kaisergebirge. Dabei kam es in Summe zu 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter Regen, das meiste davon jedoch in nur wenigen Stunden. In Seefeld z.B. waren es 23 mm/h am Abend. (Quelle: kachelmannwetter.com) Gewitteraktivität am Montagabend 20:35 MESZ. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Raum Innsbruck voll getroffen...

Der erste Tropentag 2016

Charmanter Blick aus dem Flieger auf die schöne Landeshauptstadt, den Inn und die Nordkette. Das Grün dominiert, das Weiß (gefallen am 23.) wird schon rasch weniger (Foto am 25.Mai 2016, mountaineers.at ) Sehr wechselhaft zeigt sich der bisherige Mai. Immer wieder gingen und gehen Regenschauer und Gewitter nieder, gefolgt von Zwischenhocheinfluss und Föhnlagen, die wiederum von Kaltfronten abgelöst werden. Und zwischendurch am 27.Mai hat es das Quecksilber doch geschafft auf die sommerliche 30-Grad-Marke zu springen. Dieser erste Tropenag liegt in etwa im Bereich des langjährigen Mittels (28. Mai) und wie es sich gehört gab es am Abend des 27. auch gleich andere Vorboten des Sommers, nämlich Gewitter. Stationsverlauf Uni-Innsbruck. Kalter Dienstag (24.) und heißer Freitag (27.) - Quelle: ZAMG Nach Osten abziehendes Gewitter mitsamt Regenbogen und Fallstreifen (Foto am 27.Mai 2016) Wieviele 30er werden noch folgen? Also in in den nächsten 10 Tagen wohl eher nicht, es bl...

Aus dem Westen nur Gutes!

Der Atlantik greift wieder in unser Wettersystem ein und somit wird es wieder lebendiger. Ende der Hochdruck- und Föhnlagen: der Winter ist da! Das eine Tief (MIKE) ist schon über dem Baltikum, das andere formiert sich aktuell westlich von Schottland ... Strömungslage auf 500 hPa (Quelle: ECMWF//UBIMET) Aktuelles Satellitenbild. Die Kaltluft nach der Kaltfront sorgt für die klassischen Wolkenformationen über Deutschlandund Polen (Quelle: EUMETSAT/UBIMET) Das Triumvirat Luvien, Mike und Niklas haben ihre Finger im Spiel (Quelle: wetterpate.de) Zum Schnee ... Die Tiefs bringen einiges an Regen und Schnee - Mittwoch und Donnerstag stehen die Chancen sehr gut auf Schneefall bis in die alpinen Tallagen. In Summe sind bis in einer Woche Ostermontag in Verbindung mit sehr starkem Wind (120 bis 150 km/h) 100 bis 150 cm Neuschnee möglich ( Nordalpen ), örtlich auch mehr (Arlberg, Außerfern, Kitzbüheler Alpen, Loferer Land bis Salzkammergut). Am Alpenhauptkamm werden es noch...

Inselwetter

Das im letzten Blog-Posting angesprochene Tief ist mir nun doch noch einen Blogeintrag wert. Im Moment liegt das Tiefdruckgebiet über den britischen Inseln und bringt neben Orkanböen in den schottischen Highlands auch Regenschauer und Gewitter (vor allem Süden).  Heute morgen wurden an der Station Cairngorm sogar 185 km/h gemessen! Der sechsthöchste Berge der Insel und ein Skigebiet im Norwesten Schottlands (http://en.wikipedia.org/wiki/Cairn_Gorm). Topböen um 12 UTC (km/h): Cairngorm (1245 m) 167 Cairnwell (933 m) 139 Belach Na Ba (773 m) 109 Die Drucktendenz ist ein Indiz dafür, wo sich die Front gerade befindet. Vor dem Frontduchgang herrscht starker Druckfall, dahinter steigt der Druck (durch die kältere Luft) wieder an: Am Satellitenbild ist schön zu sehen, wie sich das Tief über den britischen Inseln eindreht und von Norden die kühle Luft nach Süden strömt: Beim britischen Wetterdienst metoffice klingt die Prognose übrigens so: Headline:   Heavy rain ...