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Posts mit dem Label "Omegalage" werden angezeigt.

Der erste Sommertag 2018

27,1 Grad heute in Innsbruck, das freut auch die kleinsten Weggefährten (Foto: alpem.wetter) Die Radlwege gleichen dieser Tage einer Autobahn. Radler, Skater, Mountainbiker, Skateboardfahrer. Alles ist unterwegs mit Kind und Kegel um dieses Prachtwetter zu genießen. Die Spielplätze voll mit Kindern, Eis wird geschlürft, Wasser wird geplanscht. Zu lang war dieser Winter, zu kalt Februar und März. Seit dem Monatswechsel zeigt sich das Wetter nun 'plötzlich' von seiner frühlingshaft warmen Seite und da passt es auch ins Bild, dass heute das erste Mal die 25-Grad-Marke überschritten wurde . Mit 27,1 Grad war Innsbruck nach Bischofshofen (27,7 Grad) der zweitwärmste Ort des Landes. Danach folgte mit Salzburg (27,0) der erste Ort ohne Vierschanzentournee-Erfahrung. Garmisch erreichte übrigens 24,8 Grad und Oberstdorf 23,5 Grad (liegt aber auch auf 806 m). Einen Sommertag gab es aber auch in Wien, Linz und Graz. Die Temperaturmaximalwerte von heute, 19. April 2018. Die Hots...

Außergewöhnliche Hitze - schon im Juni!

Nordföhn am Samstag, 17. Juni, zauberte dieses Wolkenbild in den Innsbrucker Himmel (Foto: alpen.wetter) Mit 32,9 Grad wurde heute am 19. Juni vorerst einmal der heißeste Tag des Jahres in Innsbruck erreicht. Doch mit der Sicherheit, dass noch eine Reihe von heißen Tagen folgen werden, wird dieser "Rekord" nicht lange Bestand haben. Ein stabiles Hoch blockt in näherer Zukunft alles von uns ab, zusätzlich gibt es einen Zufuhr heißer Luft aus Südosteuropa. Dort, auf der Iberischen Halbinsel, wurden heute Temperaturhöchstwerte bis zu 40 Grad und mehr erreicht. Die Strömungslage über Europa erinnert an das griechische Omega (Ω). Sie ist Garant für eine stabile, länger andauernde Wetterlage in Europa. Dabei wird ein Hoch von zwei Tiefs flankiert, Hitze und Trockenheit sind die Folge (Quelle: ertel2.uibk.ac.at) Ganz so heiß wird es in den kommenden Tagen bei uns zwar nicht, aber Temperaturen bis zu 35 Grad (Freitag, Samstag) sind durchaus drin. Das alles wird sich...

Eine Woche voller Sonnenschein

Hoch GABRIELA und Hoch HANNE war es zu verdanken, dass die kalte und recht wechselhafte Witterung (25.1.-9.2.) just in den Semesterferien ein Ende nahm. Immer wieder gab es in dieser Periode in Verbindung mit Minusgraden und Wind (auf den Bergen) Neuschnee, dementsprechend groß (meist 3, einmal 4) war auch die Lawinengefahr. Nach einem noch kalten Montag nahm das Hochdruckwetter ab Dienstag Fahrt auf und bescherte "uns" eine äußerst sonnige Woche (siehe Klimaspiegel am Ende des Artikels). Lassen wir Bilder sprechen ... 3060 Minuten oder 51 Stunden Sonne gab es in dieser Woche in Innsbruck und Umgebung. Das war wohl eine der sonnigsten Semesterferienwochen aller Zeiten. Im Schnitt gibt es im GESAMTEN FEBRUAR 124 Sonnenstunden, im Februar 2015 wurden schon 76 Stunden erreicht. Der Rekord liegt bei 195 Stunden aus dem Jahr 1998 (c) alpen.wetter Das Maximum der Sonnenstunden wurde in dieser Woche zwar nicht erreicht - zeitweise zogen ein paar Wolken durch - aber von ...

Am unteren Rand

Väterchen Frost (c) alpen.wetter Angedeutet wurde diese spezielle Wetterlage ja schon im letzten Blogeintrag . Über Nordeuropa sitzt weiterhin das Hoch fest im Sattel und befördert kalte Luft arktischen Ursprungs in unsere Breiten. Es ist aber vorwiegend der östliche Landesteil betroffen, während im Westen die warmen und föhnigen Luftmassen dominierend bleiben. Donnerstag 00 UTC: Wie könnte es anders sein: Stabile Wetterlage = Omegalage. Diesmal gerät eben ganz Europa in den Einfluss der sehr unterschiedlich stark temperierten Luftmassen (Quelle: UBIMET / ECMWF). Das führt zu erheblichen Luftmassengegensätzen und spannenden Vergleichen. *) Frühwerte am Mittwoch + Donnerstag im Inn- und Rheintal höher als Maxima in höheren Lagen im Norden und Osten (Wald- und Weinviertel) *) Temperaturen auf den westlichen Berggipfeln auf 2000 m höher als die Maxima im Osten (am Patscherkofel am Freitag mitunter wärmer als in Wien) *) Ungewöhnliche Anzahl an Frosttagen vom Waldvier...

Über den Verhältnissen

Auch wenn die vielen Wolken und die Regenschauer darüber hinweg täuschen mögen: Die aktuellen Temperaturen sind deutlich zu warm. "Wir" leben also über den Verhältnissen. "Wir", das sind in erster Linie die Westösterreicher. Schuld an diesem Wetterzustand ist ein sehr kräftiges Tief westlich der Iberischen Halbinsel, das die nach wie vor heiße Mittelmeerluft sehr weit in den Norden führt (von Südspanien bis in die Türkei hat es immer noch an oder über 30 Grad). Gleichzeitig führt(e) ein Tief über Osteuropa sehr kalte Arktikluft in den Süden, sodass das Thermometer zwischen Mittelschweden und Ostrussland nicht mehr über 5 bis 10 Grad hinaus kommt. Bildlich gesprochen: Klassische Omega-Strömungslage: Das Atlantiktief wölbt einen Hitzekeil auf, der bis nach Schottland reicht (Quelle: UBIMET, ECMWF) Die Situation in 850 hPa: Kampf heiß gegen kalt. Österreich liegt genau dazwischen, der Westen näher an der "Hitze"zunge (Quelle: UBIMET, ECMWF) ...

Pam Pam Pam

Italientief. Darauf haben wir Schneefreunde schon lange gewartet. Erwartungsgemäß bringt es aber leider dem Westen Österreichs nicht immer große Schneefreuden. Die Zugbahn verläuft meist über Kärnten und den Osten Österreichs nach Norden oder Nordosten. Allerdings sorgt die Wetterlage, die sich inzwischen etabliert hat, doch für Hoffnung. Feuchte Mittelmeerluft schiebt sich nämlich nach Norden über die bereits hier lagernde kalte Kontinentalluft (siehe auch Satbild). Wolkensituation am Sonntag, 13.1.2013 um 12z (Quelle EUMETSAT / UBIMET) Auf den Wetterkarten man ein stabiles Omega vom Atlantik bis zum Mittelmeer und das bedeutet, das sich die Tiefs immer wieder neu generieren und in den kommenden Tagen für Schneefall sorgen. Stabiles, aber schiefes Omega. Quelle: UBIMET / ECMWF Für Morgen gibt es zunächst des ersten Neuschneeschub für den Süden und Osten (heute sind bis jetzt nur wenige Zentimeter gefallen). Das heißt bis Montagabend werden im Osten 10 bis 15 cm fallen...

Die Folgen der Hochdrucklage

Der bisherige November zeichnet sich besonders durch eine anhaltende Hochdruckwetterlage aus. Das Hochdruckgebiet YANA versorgt besonders höhere Atmosphärenschichten mit trockener Luft, während sich in bodennahen Schichten meist feuchte und nebelanfällige Luft hält. Extrem ist aber auch die anhaltende Trockenheit, die vor allem hinsichtlich der baldigen Ski-Openings immer mehr in den Vordergrund rückt. Das stabile Hoch unter dem Langwellenkeil. Zu sehen am Satellitenbild 17.11. 12 UTC (natural colour RGB + 300 hPa Geopotential +  SatRep (Quelle: satreponline.org)) Das Betonhoch und die Inversion Die Stabilität der derzeitigen Wetterlage ist kein Zufall, vielmehr ähnelt die aktuelle Strömungskonstellation an den griechischen Großbuchstaben “Omega”. Um den massiven Kern, eben dem angesprochenen Hochdruckgebiet, werden alle Tiefdruckgebiete und Fronten herumgeführt. Den meisten Regen bekam in letzter Zeit – europaweit gesehen – die Iberische Halbinsel ab, während es ...

Oktober 2011 und Ausblick

Der Oktober 2011 - ein goldender! Das Interessanteste kann man eigentlich stichwortartig zusammenfassen: viel Sonne (120 - 150 %) und viel Regen (100 - 200 %)   ingesamt etwa 10 Tage mit Regen und Schnee - und von denen fiel an 3 Tagen der Großteil des Monatsniederschlags (in Seefeld am 10.d.M. 58 mm/Tag)   im Inntal war es zu kühl im Vergleich zum Mittel, in Osttirol, dem Außerfern sowie auf den Bergen eher zu warm. Hier die Extremwerte für Tirol Höchstwerte [°C] Imst 26,3 1. Landeck 25,9 1. Ibk-Uni 25,6 1. Tiefstwerte [°C] Galtür -10,1 22. Obergurgl -10,1 21. St. Leonhard/P. -10,1 22. Niederschlag [mm] Galzig 169 Kössen 166 Hochfilzen 158 Sonnenstunden [h] Patsc...

Omegahoch

Eine stabile Wetterlage führt im Moment dazu, dass vor allem der Westen des Landes frontenmäßig gar nix abbekommt. Mega-Hoch Diese Strömungskonstellation erinnert an ein griechisches Omega (Großbuchstabe wohlgemerkt): ein Hoch in der Mitte wird von zwei Tiefdruckgebieten flankiert. Der 24. Buchstabe im griech. Alphabet - das Omega (Quelle: wikipedia) Markantes Tief über dem Ostatlantik + stabiles Hoch über Skandi + unscheinbares, weil nur in höheren Schichten ausgeprägtes Balkantief = Omega (Quelle: wetterzentrale) Auf dem Satellitenbild von heute 12 z schon besser zu erkennen: die zwei Wolkenspiralen, die das Skandi-Hoch flankieren (Quelle: sat24) Die Kunst ist es, sich in dem Hoch-Teil zu befinden. Ein Kunststück, das dem Ostteil Österreichs heute nicht gelungen ist. Dichte Wolken und Regenschauer waren die Begleiter bei den heutigen Sonntags- + Muttertagsspaziergängen. Im Übrigen ist  diese Konstellation von Hochs und Tiefs eine energetisch recht günstige: wa...