Für viele unbemerkt gingen in den Südalpen (Julische Alpen, Karawanken) in den letzten Tagen kräftige gewittrige Regenschauern nieder. Neben den enormen Niederschlagssummen (bis zu 300 mm) beeindruckte dieses Ereignis vor allem durch seine Dauer (3 Tage). Von Donnerstagnacht bis Sonntagfrüh ergossen sich mehrere 100 Liter Wasser pro Quadratmeter über weite Teile Sloweniens. Den Grund einzig in einem Italientief zu suchen ist in diesem Fall zu wenig. Diese sorgen zwar in dieser Region häufig für große Niederschlagsmengen - vor allem im Winter - aber dieses Ereignis ist auch vor allem auf die extremen Luftmassengegensätze bzw. deren aufeinanderprallen zurückzuführen. Die Analyse der Theta_e (Abb. 1) zeigt das wetterbestimmende Tiefdruckgebiet mit Zentrum über Skandinavien und die nach Süden ausgreifende Kaltfront. Im Laufe des Freitags schwappte diese über den Alpenhauptkamm nach Süden. Abb. 1: Analyse der Theta_e in 850 für Europa, Freitag 12 UTC Hier traf sie auf die vom Itali...
Wetter, wie es wirklich ist