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Hoher Hochnebel

Die Vorzeichen waren fast eindeutig:

* herannahender Hochdruckkeil (Absinken) + Restfeuchte aus dem Regen der letzten Wochen.
* Ausbreiten der Bewölkung an der (Absink-)Inversion - bereits auf den Satellitenbildern von gestern zu sehen als Cumulus in Stratocumulus übergegangen ist.
* UKMO/NA hats gestern schon gesehen

Abb. 1: Low-Cloud Forecast für heute 06 UTC vom gestrigen UKMO/NA - 06 UTC Lauf (c) UKMO/UbiMet
















Abb. 2: Low-Cloud Forecast für heute 06 UTC von GFS (links) und ECMWF (beide von gestern 00 UTC) (c) UBIMET

Und auch es ist eingetreten, wie auf dem heutigen Satellitenbild zu sehen ist:

Abb. 3: Low-Cloud Forecast für heute 06 UTC vom gestrigen UKMO/NA - 06 UTC Lauf (c) EumetSat / UBIMET

Verblüffend wie gut das UKMO (das Modell des britischen Wetterdienstes UK-MetOffice) die tiefen Wolken und seine Struktur vorgergesagt hat - so gut wie kein anderes Modell (GFS oder EC).

Das schönste an der stratiformen Wolkendecke ist die Sicht von oben darauf, Webcambilder vom höchsten Punkt Deutschlands (Oleole) erinnern an den Blick aus dem Flugzeug:














Abb. 4: Webcambilder von heute morgen (0730 MESZ) von der Zugspitze (2960 m) in Richtung Norden (entnommen von www.bildersammlung.ch)

Stellenweise hat sich auch Bodennebel gebildet (wie vorhergesagt), wie hier in Ehrwald (nicht direkt vorhergesagt), mit 2,9 °C Minimum einer der kältesten Punkte Österreichs. Nummer 1 und Nummer 3 waren mit Seefeld (2,9 °C auf 1180 m) und Mariapfarr im Lungau (3,4 °C auf 1150 m) die üblichen Verdächtigen.

Abb. 4: Webcambild von heute morgen (0730 MESZ) von Ehrwald (994 m) in Richtung Norden (entnommen von www.bildersammlung.ch)

Zum Schluß noch der Radiosondenaufstieg von heute Nacht von Innsbruck, in dem die Obergrenze der Wolkenschicht ganz klar abgegrenzt ist durch die Inversion (750 hPa) und somit um einiges tiefer liegt als am Dienstag, als sie weit über 3000 m lag (hier im BLOG).

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