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Heute wird gefeiert. Welttag der Meteorologie

Am Himmel ist immer was los (Foto: alpen.wetter) Von allen Festtagen und Welttagen, die unser Leben bereichern, wie der Tag des Glücks oder der Tag des Wassers oder Tag des Waldes sticht einer unumstritten heraus: Der Welttag der Meteorologie. Ein Tag, an dem die Meteorologen dieser Welt sich selbst feiern? Am 23. März 1950 trat die Gründungskonvention der Weltorganisation der Meteorologie (WMO) in Kraft und gilt seitdem als Nachfolgeorganisation der bereits 1873 in Wien gegründeten Internationalen Meteorologieorganisation (IMO). Inzwischen sind 185 Staaten und 6 Territorien Mitglieder der WMO. Wer ist nicht Mitglied der WMO: das sind z.B. Zwergstaaten wie Andorra, Liechtenstein oder San Marino. Die WMO ist eine Sonderorganisation der UNO und als solche u.a. verantwortlich für die weltweite Kooperation von Wetterdiensten, für den Austausch meteorologischer Daten oder für die Vereinheitlichung und Standardisierung von meteorologischen Beobachtungen. Das Wetter kennt - wie allgeme...

Februarrückblick: eiskalt und winterlich

Richtig winterlich präsentierten sich weite Teile Tirols im Februar 2018. Zunächst war es noch recht mild, dann kam es etwas Neuschnee und zum Schluss die Eiseskälte. Das ergibt am Ende zumindest den kältesten Februar seit 2012 (Foto: alpen.wetter) Der Februar 2018 war ein richtiger Wintermonat. Anfangs kalt mit Schnee und Regen, gegen Ende ab dem 20. durch den Kaltluftvorstoß aus Nordosten eiskalt. Dabei wurden in der Nacht auf den 26. Februar Tiefstwerte bis zu -25 Grad erreicht, am Brunnenkogel in der Nacht auf den 27. sogar -32,4 Grad. Die ZAMG schreibt: "Stellenweise wurden noch nie so spät im Jahr ganztägig so tiefe Temperaturen wie am Montag gemessen. Zum Beispiel lag die Höchsttemperatur am 26.2.2018 in Reutte (T) bei -11,6°C. Die bisher tiefste Höchsttemperatur zu dieser Jahreszeit (Auswertung für Ende Februar bis März) war hier -11,0°C am 6.3.1971. Ähnliches gilt für Seefeld (T): Hier kam die Temperatur am 26.2.2018 nicht über -12,3°C hina...

Außergewöhnliche Kälte

Der markante Kaltluftvorstoß dominiert das Wetter in Europa. Deutlich zu warm ist es dagegen an der Ostküste Grönland und in Island (Quelle: ClimateReanalyzer.org, abgerufen am 26.02.2018) Die Kältewelle hatte sich ja schon im Vorfeld angekündigt. Krasse Abweichungen vom langjährigen Mittel (-15 bis -20 Grad Abweichung) wurden prognostiziert. Nun, die Nacht vom 26. auf den 27. Februar war eine der kältesten in den letzten 30 Jahren. Zweistellige Minusrekorde gab es beinahe überall, bis zu -25 Grad an den kältesten bewohnten Orten. Tiefstwerte 26. Februar 2018 -25,3 Grad Flattnitz (K) -25,2 Grad St. Michael (S) -24,2 Grad Mariapfarr (S) Durch die aufziehenden Wolken und den Schneefall in der Nacht auf den 27. Februar wurden diese Temperaturen in den Niederungen meistens nicht nochmals erreicht. Anders auf den Bergen, hier fiel die Temperatur noch unter -30 Grad. Hervorzuheben ist der Brunnenkogel (T, 3.440 m) mit einem Minimum von -32,4 Grad, was gleichbedeutend einem n...

Heute ist ... Murmeltiertag! Und was das alles für eine Bedeutung auf unser Wetter hat

Heute ist ...? Murmeltiertag ! Klassischerweise macht die Langfristvorhersage aber nicht das Alpenmurmeltier wie hier im Bild, sondern ein Waldmurmeltier, das in den USA und Kanada heimisch ist (Foto Quelle: www.nwb-campus-blog.de) Mariä Lichtmess ist - wie andere auch - ein wichtiger Lostag für die Landwirtschaft. Der 2. Februar war früher ein wichtiger ein Tag des Brauchtums und der Beginn des Bauernjahres. Daher hat man die Witterung (sprich das Wetter um dieses Datum herum) immer genau beobachtet. Das Wetter an diesem Tag soll ein Wegweiser für die kommenden Wochen sein. Nun, es sind mehrere Regeln zu diesem Datum überliefert, die alle einen wahren Kern haben, da sie sich auf die Erhaltungsneigung von Wetterlagen in Mitteleuropa, die über mehrere Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, beobachtet wurden, beziehen. Ein Spruch zu diesem Tag ist: Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühlin...

Jännerbilanz 2018: mild und schneereich

So schneereich ist der Jänner 2018 in Tirol. Nach reichlich Schnee und Sturm liegen aktuell Ende Jänner 278 cm Schnee am Pitztaler Gletscher, 247 cm auf der Seegrube, 217 cm am Hahnenkamm bei Reutte, 149 cm am Stausee Längental im Kühtai, 123 cm in der Leutasch, 115 cm in Obergurgl und immer noch 105 cm in Seefeld (Foto: alpen.wetter) Der Jänner 2018 hatte es in sich. Etliche Südwest- und Nordwestwetterlage brachten Tiefdruckeinfluss, wiederholt Sturm (auf den Bergen) und reichlich Neuschnee. Dass es dennoch +3,1 Grad (österreichweit sogar +3,8 Grad!) zu warm war klingt daher nahezu paradox. Aber für die Lagen oberhalb von 500 bis 800 m war es dennoch kalt genug für reichlich Schnee. So summierten sich hier um die Hälfte (z.B. Innsbruck) bis drei Mal so viel (Oberland) Schnee wie normal. Auf den Bergen liegen jetzt nach einer Woche Hochdruckeinfluss, Tauwetter und Föhn immer noch zwei bis drei Meter Schnee. Beachtlich für Ende Jänner! Ebenso beachtlich die Neuschneemengen (also ...

Rekordverdächtig nasser und schneereicher Jänner 2018

Kühtai am 22.Jänner 2018 (Foto: © Damian Haslwanter via tt.com) Und es hat neuerlich verbreitet geschneit. In den 48 Stunden von Samstagfrüh bis Montagfrüh waren es meist 50 bis 75 cm (Westhälfte Nordtirols), örtlich teilweise bis zu ein Meter. Durch den erneut starken bis stürmischen Wind kam es wieder zu massiven Verfrachtungen (siehe auch Bild oben aus dem Kühtai). Der Schnee sorgte für einige Problem und zahlreiche Straßensperren (Kappl, Ischgl, Galtür, St. Anton waren und sind nicht erreichbar). Erstmals seit 1999 wurde wieder die höchste Warnstufe 5 ausgerufen. Das berühmte Seekirchl am 22. Jänner 2018. Zu dem Zeitpunkt lagen 150 cm Schnee in Seefeld, reichlich also für den am 26. Jänner beginnenden Nordischen Ski-Weltcup (Foto: bergfex.at) Große Lawinengefahr! Ganz viel Regen und Schnee in Tirol Im ganzen Raum Tirol fiel bisher im Jänner verbreitet mehr als das dreifache der sonst üblichen Niederschlagsmenge, in Lagen oberhalb von etwa 1.500 m meist als Sc...

Seefeld versinkt im Schnee: Jucheee!

Das Seefelder Seekirchl am Nachmittag des 17. Jänner 2018 (Quelle: bergfex) Tief verschneit zeigt sich aktuell der Olympiasportort Seefeld. In den letzten 24 Stunden sind hier knapp 50 cm Schnee gefallen. Das ist selbst für ein Schneeloch wie Seefeld, auf 1.180 m gelegen, nicht alltäglich. Klimatologisch relevant ist der Zeitraum von 07 MEZ bis 07 MEZ und da waren es 47 cm Eine vergleichbare Neuschneemenge in 24 h gab es zuletzt vor 9 Jahren, am 18.02.2009 fielen 52 cm. Im letzten "starken Winter" 2011/12 gab es maximal 40 cm in 24 h (21.01.2012) . Die größte neuschneemenge in 24 Stunden gab es übrigens am 11.01.1995 mit 93 cm. Danke an die ZAMG für die Daten! Tiefwinterlich auch das Ortszentrum (Quelle: panomax.at)  # Stationsverläufe (HD Tirol) Vom 16. zu Mittag bis 17. Nachmittag sind etwa 60 cm Schnee in Seefeld gefallen (Quelle: HD Tirol) Ähnlich zeigen sich die Messdaten im nahen Leutasch (Quelle: HD Tirol) Seegrube: 86 cm bevor der Sensor den ...