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Heftige Orkanböen in Innsbruck

Auch am Samstag zogen Gewitter über Tirol. Schöner Schnappschuss von der Seegruben-Foto-Webcam am Samstag, 29.7. um 21:40 - Quelle: foto-webcam.eu Kaum ein Tag vergeht aktuell ohne Gewitter und manche hatten es wirklich in sich. Eine heftige Zelle im Oberland sorgte am Sonntag, 30.7. für einen Anstieg der Sanna und eine heftige Flutwelle ( Bericht in der TT ). Der Gewitterkomplex zog am Sonntagabend weiter nach Osten (Danke an Roland Reiter!) durch das Inntal, beinahe jede Station meldete Sturmböen. Bis 21.45 Uhr gab es in ganz Tirol 218 Einsätze, gut 65 Feuerwehren standen im Einsatz. Vor allem umgestürzte Bäume, Strommasten und kleinere Überschwemmungen sorgten für Probleme. Hier eine Radarsequenz von 18:00 bis 20:00 MESZ (Quelle: kachelmannwetter.com). An sich war an der Gewitterzelle im Bereich von Innsbruck nichts besonderes, es wurden in der Landeshauptstadt keine größeren Schäden gemeldet (ein umgestürzter Baum in der Höttinger Au, Dr.-Stumpf-Straße). Die ...

Überaus nasse Tage ...

Nasse Bilanz: Im Durchschnitt (Klimaperiode 1981-2010) fällt im Juli an 13,4 Tagen in Innsbruck Regen. Im bisherigen Juli waren es bereits 16 Regentage (mindestens 1 mm Niederschlag). Foto: alpen-wetter Nass, nasser, Juli. Also das was uns der Juli aktuell beschert ist alles anderes als sommerlich. Wir befinden uns aktuell eigentlich in der wärmsten Periode des Jahres ("Hundstage"), allein bei bei 13 Grad Lufttemperatur und Dauerregen klingt das alles ganz weit weg. Prinzipiell ist der Juli jener Monat in Innsbruck mit dem meisten Niederschlag ( Mittel 1906 bis 2016: 132 mm ) und im Mittel regnet es auch fast jeden zweiten Tag (Mittel 1981-2010: 13,4 Tage mit Niederschlag größer 1 mm). Heuer sind es bisher schon 16 Regentage und das mit Stand heute (26.). Momentaufnahme des Niederschlags aus der INCA-Analyse, bereitgestellt auf bergfex.at. 26. Juli 11:45 MESZ (Quelle: bergfex.at/ZAMG) Tiefdruckeinfluss, Kaltfronten, Stauniederschlag ... In den letzten...

Ein recht unbeständiger Juli, warum?

Kein Sommer ohne Gewitter. Hier zieht eine imposante Gewitterzelle von Südwesten her über das Inntal in das Karwendel und hat einiges an Regen mit dabei (Foto: alpen.wetter, 20.07.2017) Hitze und Gewitter im Sommer gehören für uns Alpenländer genauso zusammen wie Kälte und Schnee im Winter. Besonders dieser Tage donnert's spätestens ab den frühen Nachmittagsstunden und Gewitter enladen sich über den Bergen und Tälern. Nicht gerade das beste Wetter für Bergsteiger, aber wenn man früh aufbricht, geht sich bis zur Mittagszeit doch eine kleine bis mittlere Tour aus.   Gestern am 20.7. z.B. sind wieder einmal gleich mehrere Gewitterzellen über Österreich gezogen (siehe Blitzanalyse von UBIMET unten) und haben binnen kurzer Zeit für einiges an Niederschlag gesorgt. Einiges heißt bis zu 50 mm in drei bis vier Stunden, bei teils enormen Regenraten. Vor allem die Regionen vom Karwendel ostwärts bis zum Steirischen Randgebirge waren betroffen von Starkregen, Sturmböe...

Der zweitwärmste Juni seit Messbeginn

Anomalien der Mitteltemperatur für ganz Österreich von Beginn der Messungen bis heute. Die wärmsten Juni-Monate waren 2003, 2017 und 1811, jedoch fällt auf, dass es in den letzten 30 Jahren immer seltener zu kalte Monate gegeben hat und drei der fünf wärmsten Juni-Monate allein in den letzten 15 Jahren aufgetreten sind (Quelle: ZAMG) Es hatte sich bereits Mitte des Monats Juni abgezeichnet. Allein schon durch den sehr warmen Beginn und die damaligen Prognosen war einer der wärmste Juni-Monate aller Zeiten zu erwarten. Im wesentlichen war fast jeder der letzten 30 Tage wärmer als im Schnitt (siehe Klimaspiegel unten) und mit der ersten Hitzewelle des Jahres gab es in Innsbruck fast einen neuen Temperaturrekord. Mit einem Maximum von 35,6 Grad am 22. Juni wurde der Rekord (36,3 Grad) nur knapp verfehlt. Einen weiteren bemerkenswerten Wert hat die ZAMG heute veröffentlicht. In Innsbruck wurde an 12 Tagen eine Höchsttemperatur von mehr als 30 Grad (Tropentag, Hitzetag) erreicht und d...

Außergewöhnliche Hitze - schon im Juni!

Nordföhn am Samstag, 17. Juni, zauberte dieses Wolkenbild in den Innsbrucker Himmel (Foto: alpen.wetter) Mit 32,9 Grad wurde heute am 19. Juni vorerst einmal der heißeste Tag des Jahres in Innsbruck erreicht. Doch mit der Sicherheit, dass noch eine Reihe von heißen Tagen folgen werden, wird dieser "Rekord" nicht lange Bestand haben. Ein stabiles Hoch blockt in näherer Zukunft alles von uns ab, zusätzlich gibt es einen Zufuhr heißer Luft aus Südosteuropa. Dort, auf der Iberischen Halbinsel, wurden heute Temperaturhöchstwerte bis zu 40 Grad und mehr erreicht. Die Strömungslage über Europa erinnert an das griechische Omega (Ω). Sie ist Garant für eine stabile, länger andauernde Wetterlage in Europa. Dabei wird ein Hoch von zwei Tiefs flankiert, Hitze und Trockenheit sind die Folge (Quelle: ertel2.uibk.ac.at) Ganz so heiß wird es in den kommenden Tagen bei uns zwar nicht, aber Temperaturen bis zu 35 Grad (Freitag, Samstag) sind durchaus drin. Das alles wird sich...

Maibilanz 2017

Der Piburger See im vorderen Ötztal am 25. Mai 2017. An diesem klassischen Sommertag hatte der See lt. offiziellen Angaben 19 Grad. Dieser Wert konnte aber nicht verifiziert werden (Foto: alpen-wetter) Nach dem eher verhaltenen Start standen ab Mitte Mai "plötzlich" sommerliche Verhältnisse am Programm. Der erste Sommertag  in Innsbruck (16. Mai an der Uni, 17. Mai am Flughafen) fand zwar etwas später statt als sonst (rund zwei Wochen), dafür war die Sommerhitze früher da. Den ersten Tropentag gab es in Tirol am 27. Mai in Landeck mit 30,2 Grad Maximum, in Innsbruck dann am 28. Mai und damit genau nur einen Monat nach dem letzten Schneefall (28. April). Am Ende bilanzierte der Mai mit 15,6 Grad im Vergleich zum langjährigen Mittel um fast ein Grad zu warm (1981-2010: 14,6 Grad , Abweichung: +1,0 Grad ). Es ist dies immerhin der wärmste Mai seit 2009 (Mittel: 16,3 Grad) - siehe unterste Grafik. Der heißeste Tag in Innsbruck in diesem Mai (und somit auch im Frühlin...

Der erste Sommertag 2017

Der erste Sommertag in Innsbruck fällt heuer auf den 16. Mai. Am Ende waren es sogar 25,8 Grad, die von der Uni-Station gemessen wurden (Foto: innsbruck.panomax,at , Datenquelle: Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften Innsbruck , bearbeitet von alpen.wetter )   Nun hat es auch Innsbruck "geschafft". Und zwar den ersten Sommertag! Die ersten 25 Grad des Jahres 2017. Im Mittel (2011-2016) tritt der erste Sommertag am 18. April auf, im größeren Zeitraum (1990-2015) aber erst am 04.Mai. Heuer sind wir aber generell deutlich später dran. Man bedenke aber:  im kältesten April seit 2008   hat es am Ende (28.) sogar noch einmal geschneit. Das Geopotential baut sich über Mitteleuropa auf, das Hoch TILLY wird in den nächsten Tagen wetterbestimmend (Quelle: wetterzentrale.de) Frühlingshaft warm wird es damit zeitgleich in der Höhe. Einen Sommertag schafften heute in Österreich gleich wieder ein ...