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Jetzt kommt der Sommer

Eher nasse Wochen liegen hinter uns, teilweise fiel fast doppelt so viel Regen als sonst, im ohnehin schon nassen Spätfrühling. Vom 26. Mai weg gab es in Innsbruck an 25 Tagen nur einen trockenen Tag. Die Folgen waren und sind Hochwasser, Vermurungen und sehr nasse Böden (Foto: alpen.wetter) Lang ist es nicht mehr hin und der Sommer beginnt. Exakt morgen am 21. Juni um 00:34 startet nun auch im astronomischen Sinne der Sommer. Und heuer scheint sich auch das Wetter wieder daran zu halten, denn mit den Temperaturen geht es steil bergauf. Jedoch - man sieht es schon an der unteren Grafik - es mischen auch noch Schauer und Gewitter mit. Bis zu 25 Grad in 1500 m Höhe werden für Innsbruck prognostiziert, damit kommt man auf Höchstwerte weit über 30 Grad. Der obere Graph bewegt sich ab Mittwoch deutlich über dem Mittel. Beim Regen sieht man die Schauer/Gewitter-signale deutlich (Quelle: wetterzentrale.de) Klimaspiegel der letzten 30 Tage und Hochwassersituation Bodensee Bei der...

Ein sehr nasser Monat im Ländle

Der Eindruck trügt: Im Raum Innsbruck war der Mai sogar trockener als im Mittel. Dazu etwas zu trüb und zu kühl (Foto: alpen.wetter) Der Mai ist zu Ende und meteorologisch gesehen starten wir heute am 1. Juni in den Sommer. Viele wissen vielleicht, dass sich die Meteorologen dieses Datum nur aus rechnerischen Gründen gewählt haben. Es ist eben einfacher über ganze Monaten Bilanzen zu ziehen, anstatt monatsübergreifend. Der meteorologische Sommer umfasst demnach die Monate Juni, Juli und August und dauert, wie die anderen 3 Jahreszeiten auch, in Summe 3 Monate. Der zu Ende gegangene Mai war der dritte Mai in Folge, der zu nass ausfällt. Das hat die ZAMG hat heute in ihrem Klimabericht veröffentlicht . Die Natur scheint also ihre Reservoirs zu füllen, bevor der trockene Sommer kommt. Österreichweit gehört dieser Mai zu den 20 nassesten in der Messgeschichte (Beginn 1858) , ein Flächenmittel ergibt ein Plus von +46%. Örtlich gibt es aber noch größere Abweichungen wie im Raum Lin...

Der erste Tropentag 2016

Charmanter Blick aus dem Flieger auf die schöne Landeshauptstadt, den Inn und die Nordkette. Das Grün dominiert, das Weiß (gefallen am 23.) wird schon rasch weniger (Foto am 25.Mai 2016, mountaineers.at ) Sehr wechselhaft zeigt sich der bisherige Mai. Immer wieder gingen und gehen Regenschauer und Gewitter nieder, gefolgt von Zwischenhocheinfluss und Föhnlagen, die wiederum von Kaltfronten abgelöst werden. Und zwischendurch am 27.Mai hat es das Quecksilber doch geschafft auf die sommerliche 30-Grad-Marke zu springen. Dieser erste Tropenag liegt in etwa im Bereich des langjährigen Mittels (28. Mai) und wie es sich gehört gab es am Abend des 27. auch gleich andere Vorboten des Sommers, nämlich Gewitter. Stationsverlauf Uni-Innsbruck. Kalter Dienstag (24.) und heißer Freitag (27.) - Quelle: ZAMG Nach Osten abziehendes Gewitter mitsamt Regenbogen und Fallstreifen (Foto am 27.Mai 2016) Wieviele 30er werden noch folgen? Also in in den nächsten 10 Tagen wohl eher nicht, es bl...

Starkschneefall durch Bodensee-Effekt

Im April ein tiefer Schnee, keinem Dinge tut er weh (Foto: VorarlbergerNachrichten) Der April gilt als klassischer Übergangsmonat, kalte Luftmassen aus Norden und warme Luftmassen aus Süden kämpfen um die Vorherrschafft in Europa. Eindrucksvoll konnte man das zuletzt wieder erleben als auf einen Sommertag (21. April) binnen 72 Stunden ein Wintertag (Schneeschauer am 24.April) folgte. Überhaupt hat der Kaltlufteinbruch für regional große Neuschneemengen gesorgt, wie etwa im Bregenzerwald am Montagvormittag (25. April). Das ist für den April nicht unbedingt etwas außergewöhnliches, denn in Innsbruck hat es beispielsweise letztes Jahr (7.4.2015) für 16 cm (!) Neuschnee gereicht und in Bregenz vor zehn Jahren am 11.4.2006 zu 11 cm Neuschnee (Quelle: ZAMG). Im Schnitt schneit es im April in Innsbruck ein bis zwei Mal, Mengen um die 10 cm und mehr sind aber seltener. Kaltlufteinbrüche mit Schneefall bis in tiefe Tallagen der letzten Jahre (Quelle: ZAMG, facebook) Lake-Eff...

Der erste Sommertag ... und der Umschwung

Sommergefühle gab es in diesem Jahr zwar schon im März, offiziell wurde der erste Sommertag am 21. April erreicht. Damit liegen wie heuer im Bereich der letzten Jahre (Datenquelle: wetter.orf.at, innsbruck.gv.at, ZAMG). Es ist ein Tag wie jeder andere, aber dennoch ist der erste Sommertag ein Indikator für die herannahende warme Jahreszeit. Ein Sommertag ist per se definiert als Tag, an dem der Tageshöchstwert die 25-Grad-Marke überschreitet. Der erste Sommertag in Innsbruck fiel in den letzten Jahren meistens in den April, wie auch in diesem Jahr. Am längsten musste man 1970 warten, da gab es den ersten Sommertag erst am 6. Juni (siehe Grafik). Als Refenzstation gilt die Station Innsbruck-Universität. Höchsttemperaturen vom 21. April 2016. Bis auf Innsbruck (Uni) hat keine Station österreichweit einen Sommertag geschafft. Am nächsten dran sind Landeck, Innsbruck-Flughafen, Imst und Prutz. (Quelle: wetter.orf.at). Nach der Wärme ... kommt die Kälte! Das Gefühl des Sommers ...

Bilderbuchreifer Start in den April

Der Frühling gibt aktuell ordentlich Gas. Mit Temperaturen im Komfortbereich (15 bis 23 Grad) waren die letzten Tage eigentlich schon frühsommerlich. Durch die Wärme und starke Aprilsonne konnte man der Vegetation förmlich beim Wachsen zusehen, sie explodierte regelrecht. 2 Minuten Ruhm ... So oder ähnlich verfährt die Magnolie (Raum Innsbruck, alpen.wetter) Der Schlüssel zum Himmel (westliches Mittelgebirge, alpen.wetter) Knallig gelbe Forsythien (Raum Innsbruck, alpen.wetter) Stationsverläufe Innsbruck (Uni) und Patscherkofel (Wind) Starke bis stürmische Böen aus Süd deuten die Föhnphasen an (c) ZAMG Trotz der oft dichten Wolken und die Saharastaubtrübung gab es einiges an Sonne (c) ZAMG Beachtlich für anfang April: Temperaturen zwischen 10 Grad nachts und 23 Grad tagsüber (c) ZAMG Tagelanger südföhn am Innsbrucker Hausberg Patscherkofel. Bis auf eine kurze Unterbrechung gab es mehr als eine Woche lang Südföhn mit Böen bis zu 130 km/h (c) ZAMG...