Direkt zum Hauptbereich

Die kälteste Nacht seit Jahren!

Viele Alpenbewohner haben die kälteste Nacht seit 4 Jahren erlebt und auch in der kommenden Nacht wird es wieder eisig kalt. Schneebedeckung, trockene und kalte Luft sowie wenig Wind haben dafür gesorgt, dass die Temperaturen örtlich bis auf -23 Grad gesunken sind.


18. Jänner 2016, 8:00 Uhr
Minimum 24 Stunden (Quelle: orf.at)
Lech am Arlberg−23,6 °C
Seefeld−23,3 °C
Tannheim−23,2 °C
Schoppernau−20,0 °C
Holzgau−18,8 °C
Ehrwald−18,6 °C
St. Michael im Lungau−16,6 °C
Reutte−16,6 °C
Achenkirch−16,6 °C

Am wenigsten kalt wurde es in der Wiener innenstadt mit -3 Grad.

Der Vorteil dieser Wetterlage ist jedoch nicht von der Hand zu weisen: klarer und strahlend blauer Himmel sowie tonnenweise frischer Neuschnee.
 
Tief verschneite Seegrube und Innsbruck (mit -12 Grad übrigens kälteste Landeshauptstadt) - Quelle: foto-webcam.eu

Frühnebel und Restwolken haben sich auch am Zeller See verzogen - Quelle: foto-webcam.eu

Traumhafte Bedingungen natürlich auf den Bergen. Einziger Wermutstopfen sind die Eiseskälte (tw. -20 Grad noch auf 3.000 m) sowie die erhebliche Lawinengefahr - Foto: skiarlberg.at
Umzingelt wird der Alpenraum von Tiefdruckgebieten bzw. ihren Resten. Wirksam jedoch ist das hoch BENNO (Quelle: wetterpate.de)

















 



Beliebte Posts aus diesem Blog

Schneerekord in Österreich - oder nicht?

  Die Nordalpen versinken in Schnee. Innerhalb von nur 2 Tagen sind lokal über 150 cm Schnee gefallen. Aber ist das nun Rekord?

Jahresrückblick 2019

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee gab es im Jänner 2019. Im Bild der Poschenhof am Dreikönigstag oberhalb von Rum auf 900 m In dem Rückblick der ZAMG vor ein paar Tagen konnte man es schon lesen und die letzten Tage des Jahres werden kaum etwas daran geändert haben: Das Jahr 2019 liegt wieder im Spitzenfeld der warmen Jahre, am Ende wird es das drittwärmste Jahr der Messgeschichte sein, örtlich sogar das wärmste seit 1768. Das wärmste Jahr war 2018 (Abweichung +1,8 vom Mittel 1981-2010), gefolgt von 2014 (+1,7) und 2019 ( +1,6 Grad). Danach folgen 2015 (+1,4) und 1994 (+1,2). Von insgesamt 12 Monaten im Jahr 2019 waren 11 wärmer als das Mittel, nur der Mai 2019 war kälter. Der Trend der sehr warmen Jahre setzt sich also unvermindert fort (siehe Grafik unten), besser bekannt als Klimaerwärmung. Abweichung der Jahresmitteltemperatur vom Mittel 1901-2000. Rot markiert sind zu warme Jahre, blau entsprechend zu kalte Jahre. Die schwarze Linie ist die Trendlinie. In der gesamten M...

Früher war alles besser: Weiße Weihnachten

  Die Innsbrucker Altstadt im Schneegewand, vermutlich in den 1960er Jahren (Foto-Quelle: https://www.facebook.com/altstadt.innsbruck/) Früher war alles besser. Weihnachten war familiärer, weniger konsumorientiert und vor allem eines: weiß. Auf meterhohen Schneewächten konnten die Kinder der 1950er und 1960er Jahre ihre frisch geschenkten Rodeln gleich ausprobieren. Ja, das waren noch Zeiten. Und heuer? Da ist sowieso alles anders. Keine Gäste, kein Skifahren, keine Feste. Doch die immer währende Konstante: Im Tal auch kein Schnee. Historisch Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass weiße Weihnachten früher häufiger waren als jetzt. Weiße Weihnachten sind gleichbedeutend mit einer Schneedecke am 24. Dezember, das muss dazu gesagt werden. In den 30 Jahren von 1951-1982 lag in Innsbruck an rund 8 von 10 Weihnachten Schnee, seit den 1980er Jahren nur mehr an etwa 4 von 10 Weihnachten. Dabei steht Innsbruck als Alpenmetropole noch halbwegs gut da, in allen anderen Landeshauptstädt...