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Aus dem Westen nur Gutes!

Der Atlantik greift wieder in unser Wettersystem ein und somit wird es wieder lebendiger. Ende der Hochdruck- und Föhnlagen: der Winter ist da!

Das eine Tief (MIKE) ist schon über dem Baltikum, das andere formiert sich aktuell westlich von Schottland ...

Strömungslage auf 500 hPa (Quelle: ECMWF//UBIMET)
Aktuelles Satellitenbild. Die Kaltluft nach der Kaltfront sorgt für die klassischen Wolkenformationen über Deutschlandund Polen (Quelle: EUMETSAT/UBIMET)

Das Triumvirat Luvien, Mike und Niklas haben ihre Finger im Spiel (Quelle: wetterpate.de)


Zum Schnee ...
Die Tiefs bringen einiges an Regen und Schnee - Mittwoch und Donnerstag stehen die Chancen sehr gut auf Schneefall bis in die alpinen Tallagen. In Summe sind bis in einer Woche Ostermontag in Verbindung mit sehr starkem Wind (120 bis 150 km/h) 100 bis 150 cm Neuschnee möglich (Nordalpen), örtlich auch mehr (Arlberg, Außerfern, Kitzbüheler Alpen, Loferer Land bis Salzkammergut). Am Alpenhauptkamm werden es noch gut 40 bis 80 cm sein, nur wenige Zentimeter gibt es im Süden.
Es ist also gut möglich, dass viele Berge ihre maximale Schneehöhe im April erreichen. Am Galzig gilt es beispielsweise 210 cm , auf der Seegrube 230 cm von Anfang März zu schlagen ...


Der Lawinenwarndienst Tirol spricht heute in ihrem Blog schon von der gefährlichsten Phase in diesem Winter.

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Jahresrückblick 2021

  Ein sonniger Herbst entschädigte für einen eher unbeständigen Sommer. Viele geplante Wanderungen konnte man also im September oder gar im Oktober noch nachholen, wie hier im Navistal, Ende September. Das Wetterjahr 2021 geht zu Ende und damit wieder ein Jahr der Extreme. Wieder einmal lagen Schnee- und Wärmerekorde nah beieinander. Trotz Rekordschnee, markanten Spätfrösten, früher Sommerwärme, intensiver Junihitze, sommerlicher Starkregenereignissen und frühem Winterschnee bleibt uns ein wiederkehrendes Element in allen Jahren erhalten. Es war wieder eines der wärmsten Jahre der 255-jährigen Messgeschichte in Österreich.

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Jahresrückblick 2019

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee gab es im Jänner 2019. Im Bild der Poschenhof am Dreikönigstag oberhalb von Rum auf 900 m In dem Rückblick der ZAMG vor ein paar Tagen konnte man es schon lesen und die letzten Tage des Jahres werden kaum etwas daran geändert haben: Das Jahr 2019 liegt wieder im Spitzenfeld der warmen Jahre, am Ende wird es das drittwärmste Jahr der Messgeschichte sein, örtlich sogar das wärmste seit 1768. Das wärmste Jahr war 2018 (Abweichung +1,8 vom Mittel 1981-2010), gefolgt von 2014 (+1,7) und 2019 ( +1,6 Grad). Danach folgen 2015 (+1,4) und 1994 (+1,2). Von insgesamt 12 Monaten im Jahr 2019 waren 11 wärmer als das Mittel, nur der Mai 2019 war kälter. Der Trend der sehr warmen Jahre setzt sich also unvermindert fort (siehe Grafik unten), besser bekannt als Klimaerwärmung. Abweichung der Jahresmitteltemperatur vom Mittel 1901-2000. Rot markiert sind zu warme Jahre, blau entsprechend zu kalte Jahre. Die schwarze Linie ist die Trendlinie. In der gesamten M...