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Der erste Schnee im Herbst/Winter 2019

Winterliche Fahrverhältnisse in Innsbruck am 13. November 2019. Die meisten Bäume sind noch belaubt, dadurch gab es einige Schäden durch Schneebruch (Foto: alpen.wetter)

Nachdem der Winter bereits zwei Anläufe in diesem November gemacht hatte, gelang ihm beim dritten Mal der Durchbruch bis in die Täler. Am 12. November 2019 gab es in Innsbruck zunächst in den Morgenstunden Schneeregen bevor am frühen Abend zunehmend starker Regen einsetzte. Dieser ging - unterstützt durch die großen Niederschlagsraten von 2-5 mm/h - am Abend gegen 21:00 zunehmend in nassen Schneefall über.
Bis zum Morgen des 13. November kamen somit im Raum Innsbruck 5-10 cm Neuschnee zusammen. Nach dem letzten Sommertag am 23. Oktober vergingen also nicht einmal drei Wochen bis zum ersten Frost (10.11.) und dem ersten Schneefall (12.11.).

Die knapp 10 cm sind zwar ein netter optischer Aufputz, weitaus mehr hat es in Osttirol, Oberkärnten (Lesachtal) sowie vom hinteren Ötztal (Obergurgl) über den Brenner bis in den Pinzgau geschneit. hier sind die Schneehöhen für die erste Novemberhälfte beträchtlich. Die 74 cm in Obergurgl und die 67 cm am Brenner bedeuten laut wetterblog.at sogar einen neuen Rekord für die erste Novemberhälfte.

Schneehöhen vom 13. November 07:00

Sonnblick (3.105 m) 142 cm
Rudolfshütte (2.320 m) 142 cm
Pitztaler Gletscher (2.850 m) 109 cm
Porzehütte (1.935 m) 107 cm
Hintertux (1.500 m) 75 cm
Obergurgl (1.940 m) 74 cm
Brenner (1.370 m) 69 cm
Obertilliach (1.400 m) 69 cm
St. Jakob/Defereggen (1.380 m) 62 cm
Maria Waldrast (1.590 m) 59 cm
Kornat / Lesachtal (1.000 m) 50 cm
Schmirn (1.460 m) 50 cm
Sillian (1.080 m) 50 cm
Virgen (1.200 m) 47 cm
Kals (1.340 m) 37 cm
Sölden (1.330 m) 37 cm
Toblach / Dobbiaco (1.230 m) 33 cm
Lienz (670 m) 25 cm (Synopmeldung)
Innsbruck (580 m) 7 cm (Synopmeldung)

Quellen: HD Tirol / ZAMG / wetter.orf.at / LWD Tirol

Schneehöhen am 13.11.2019 (Quelle: kachelmannwetter)



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Mit einem Schneeloch kann man mehrere Dinge meinen.

*) Ort mit sehr viel Schnee. Sprich Alpennordseite bei Nordstau oder Arlberg bei Weststau bzw. Karawanken bei Südstau.

*) Ort mit wenig Schnee, also dort wo der Schnee in ein Loch fällt (sprich Leeeffekt) oder wo man sich ein Loch gegraben hat.

So ein zweites Loch ist beispielsweise Innsbruck - bei manchen Wetterlagen.

Aktueller Stand (Morgen des 12.12.2012) des GESAMTSCHNEEs (Quelle:ubimet)
St. Anton: 92 cm
Hochfilzen: 88 cm
Seefeld: 67 cm
Kufstein: 57 cm
Reutte: 55 cm
Kitzbühel: 45 cm
Landeck: 36 cm
Innsbruck: 16 cm 

Grund: aus dem Nordstau der letzten Tage ist in der Hauptstadt deutlich weniger Schnee gefallen, er wurde durch die Nordkette quasi abgefangen.



WEBCAMS vom Morgen des 12.12.2012










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