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Der Winter ist im Anmarsch


Schröcken auf 1.270 m. In den nächsten drei Tagen kommen hier 100 und mehr cm Neuschnee zusammen (Foto: foto-webcam.eu)

Die erste veritable Nordweststaulage bahnt sich in diesem ach so jungen Winter an. Prognostiziert sind reichlich Neuschnee in den Nordalpen und starker bis stürmischer Wind im Hochgebirge. Am meisten Schnee fällt im Bregenzerwald (Hinterwald), am Arlberg, in der Silvretta und in den Lechtaler Alpen, hier sind bis Dienstagmorgen 120 bis 150 cm Neuschnee möglich. Aber auch am Alpenhauptkamm (Gletscherregionen) sind in diesen 72 Stunden 60 bis 100 cm Neuschnee möglich, mitunter auch mehr (siehe Schweizer HD Modell ganz unten). Einen zweiten Peak gibt es in den Salzburger Nordalpen (Hochkönig) und in den Berchtesgadener Alpen mit bis zu 120 cm. Ansonsten fallen oberhalb von 900 bis 1.100 m verbreitet 40 bis 50 cm. Außerdem kühlt es auch in den Tälern soweit ab, dass die Schneefallgrenze bis in die Tallagen absinken wird (Montagabend, 10. und Dienstag 11.).

Somit wird auch die Lawinengefahr in den zuvor genannten Regionen zu beachten sein: rascher Temperaturwechsel, große Neuschneemengen und der stürmische Wind sprechen eindeutig dafür.

Das Haupsturmfeld liegt in der Nacht auf Sonntag über Süddeutschland und den Nordalpen. Mittelwind in 3.000 m Höhe bis zu 154 km/h (GFS-Modell), Quelle: kachelmannwetter.com/Screenshot

Modellvergleiche - akkumulierter Schneefall in mm bis Dienstag, 11.12., 07:00 MESZ

ECMWF / europäisches Modell (Quelle: kachelmannwetter.com/screenshot):

Deutsches HD-Modell (Quelle: kachelmannwetter.com/screenshot):


Schweizer HD Modell (Quelle: kachelmannwetter.com/screenshot):


ZAMG Prognose (ECMWF-basierend) mit Setzung. Quelle: bergfex
Warnungen:
Die ZAMG warnt (abgerufen am 8.12.2018 um 16:38)
Von So 09.12. 09:00 bis Di 11.12. 12:00 ist mit Neuschneemengen zwischen 50 und 80 cm zu rechnen. Warnung gilt für Höhenlagen ab 1000 Meter, darunter fallen die Mengen entsprechend geringer aus. In klassischen Staulagen (Hinterwald, Arlbergregion, Silvretta) sind Mengen von rund 100 cm möglich. (Anmerkung: betroffen sind die orange eingefärbten Gebiete).

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