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Ein Kaltlufttropfen trennt Österreich

Auch das gehört zum April: Zweigeteiltes Wetter. Während es heute im Südosten mit 23 Grad fast einen Sommertag gab, schaute in inneralpinen Lagen noch einmal der winter vorbei (Pinzgau, Pongau).
Schuld daran war und ist ein Kaltlufttropfen (KLT), der aus Erfahrung immer Probleme macht was Timing, Größe und Stärke angeht. Wie eine Schallplatte hat sich dieser heute über Bayern eingedreht und von den Tauerntölern bis nach Oberösterreich für starken Regen gesorgt.

Das ECMWF hat die Lage so gesehen, recht kleinräumig (Quelle: ECMWF, UBIMET)
Momentaufnahme Satellitenbild, Höhe der 500hPa-Fläche, Radar und Blitze am 23.4. 15 UTC (Quelle: EUMETSAT, UBIMET, ACG)
Im Prinzip bewegte sich das Druckgebilde über mehrere Stunden kaum vom Fleck (Quelle: EUMETSAT, UBIMET)

Niederschlagsmengen 06 bis 18 UTC. Der anhaltende Regen hat für ein Absinken der Schneefallgrenze im Pinzgau und Pongau auf 700 bis 550 m gesorgt (Quelle: UBIMET)

Die Temperaturverhältnisse um 20:00 MESZ zeigen noch angenehme 18 bis 19 Grad im Hügelland und im Seewinkel. Dagegen scheinen die Gebirgsgaue in Salzburg wie in einer anderen Zeitzone: 0 Grad und Schneefall ... (Quelle: UBIMET)
 
Nur das Datum rechts oben erinnert an den April - es könnte genau so gut Dezember sein (wenn man die grüne Vegetation darunter mal ausklammert ...). (webcam)Bilder von heute Abend aus dem Grossarltal (http://www.grossarltal.at/webcams/webcams-grossarltal/).



Große Unterschiede auf engstem Raum

Die Wolken- und Schauerbänder des KLT haben für extreme Unterschiede heute gesorgt. Die volle Sonnenstundenanzahl wurde im Vorderwald registriert oder auch mit Abstrichen im östlichen Flachland und das sorgte auch für eine recht unterschiedle Verteilung in der Temperatur

Sonnenscheindauer (Quelle: UBIMET)

Tageshöchstwerte (Quelle: UBIMET)

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